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| 02:32 Uhr

Wasserverband saugt rostigen Schlamm aus Ragower Kahnfahrt

Wasserbauer Rico Noack bedient die "Susi" – ein Amphibienfahrzeug, das den rostbraunen Schlamm aus der Ragower Kahnfahrt absaugt. Das Gemisch wird in geotextile Säcke gepumpt, aus denen das dann klare Wasser wieder austreten und zurückgeführt werden kann.
Wasserbauer Rico Noack bedient die "Susi" – ein Amphibienfahrzeug, das den rostbraunen Schlamm aus der Ragower Kahnfahrt absaugt. Das Gemisch wird in geotextile Säcke gepumpt, aus denen das dann klare Wasser wieder austreten und zurückgeführt werden kann. FOTO: Jan Augustin
Ragow. Die von Eisenhydroxid belastete Ragower Kahnfahrt wird derzeit von dem rostbraunen Schlamm befreit. Der Wasser- und Bodenverband "Oberland Calau" arbeitet seit gut einer Woche mit einem Amphibienfahrzeug im Wasser, bestätigt Geschäftsführer Rainer Schloddarick. jag

Bevor der entnommene Schlamm in riesige wasserdurchlässige Säcke geleitet wird, wird dem flüssigen Gemisch ein biologisch abbaubares Flockungsmittel zugeführt. Die Schlammpartikel können sich so aneinander lagern, sodass das dann klare Wasser aus den Kissen austreten und dem Fließ über Rohre zurückgeführt werden kann. Der verdichtete Eisenschlamm, der sich in den nächsten Wochen in den geotextilen Säcken ansammelt, wird später entsorgt.

Die Kosten für diese Maßnahme liegen etwa im mittleren sechsstelligen Bereich, so Schloddarick. Die Arbeiten auf der 1,9 Kilometer langen Ragower Kahnfahrt sollen bis zu den ersten Frosttagen fortgesetzt werden. Für nächstes Jahr sei diese Art der Entschlammung im Greifenhainer Fließ eingeplant.