"Wir werden dazu mit dem Bauamt der Stadt Kontakt aufnehmen", sichert Rainer Schloddarick, Geschäftsführer des Verbandes, zu. Rund 80 Prozent der Gärten dieser Anlage mit fast 180 Parzellen sind zurzeit überflutet.

“Bei der Gartensparte handelt es sich um einen Niedermoorstandort. Messungen vor einigen Jahren haben ergeben, dass sich der Boden senkt„, erklärt Schloddarick. Ein hoher Grundwasserstand durch den Wiederanstieg des Wassers nach dem Ende der Braunkohle tagebaue und die starken Niederschläge in den vergangenen Monaten haben für die katastrophale Situation in der Gartensparte gesorgt. Das Zusammentreffen dieser Faktoren war nicht zu prognostizieren, sagt der Verbandschef. Der Verband versuche, dort schnell zu helfen, wo es möglich ist.

“In der Verbandsversammlung haben die Bürgermeister ein Strategiepapier erhalten, in dem steht, wie kurz-, mittel- und langfristig Lösungen erarbeitet werden können„, sagt der Geschäftsführer. Nicht nur Lübbenau, auch in Altdöbern und Calau gibt es große Probleme. I. Hoberg