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Missen
Was fürs Herz im Weihnachtsland

Jörg und Annett Panzner sind glücklich. Mit der ganzen Familie haben sie sich einen Traum erfüllt und ihr Weihnachtsland erschaffen. Dort gibt es viel fürs Herz, und wer in diesem Jahr dort war, kommt sicher im Advent 2018 wieder. Wer nicht, sollte sich das auch vornehmen und Weihnachten fühlen.
Jörg und Annett Panzner sind glücklich. Mit der ganzen Familie haben sie sich einen Traum erfüllt und ihr Weihnachtsland erschaffen. Dort gibt es viel fürs Herz, und wer in diesem Jahr dort war, kommt sicher im Advent 2018 wieder. Wer nicht, sollte sich das auch vornehmen und Weihnachten fühlen. FOTO: Kuschy / LR
Missen. Annett und Jörg Panzner aus Missen haben mit ihrer ganzen Familie aus der alten Scheune ein Bastelparadies gemacht.

Hunderte Meter Lichterketten erhellen die alte große Lagerscheune. Unzählige weiße Papiersterne lassen scheinbar Flocken vom Himmel fallen. Tannenzweige, geschmückte Bäume, rote Kugeln, die aus einem alten Schraubenmagazin hervorleuchten, Tannenzapfen, gebastelte Schnee- und Weihnachtsmänner, gefühlt Tausende Bastelutensilien lassen mich wissen: Ich bin im Weihnachtsland.

Annett und Jörg Panzner haben die von ihnen seit Jahren gepachtete alte Scheune, in der zu DDR-Zeiten Landmaschinen repariert wurden, gekauft. Drinnen erfüllte sich nun ein Traum der beiden Missener. Mit ihrer ganzen Familie, den Eltern Rosi und Wolfgang Klein und den beiden Töchtern Josefin und Christin sowie Schwiegersohn Fabian, schufen sie ihr Weihnachtsland. „Das ganze Jahr über haben wir Utensilien gesammelt. Wenn ich keine Pilze gefunden habe, nahm ich Tannenzapfen mit“, erzählt die 49-Jährige.

Und so stecken  die alten Schraubenmagazine voller unglaublicher Bastelüberraschungen. Die weißen Papiersterne, die vom grundgereinigten hölzernen Dachboden hängen, haben die ganze Familie beschäftigt: „Vater hat das Papier geschnitten, meine Mutter Blätter gefaltet und ich habe die Sterne beim Fernsehen zusammengesteckt“, sagt Annett Panzner. Schneemann und Weihnachtsmann zeigen ihre  Bäuche, die aus dem Inneren einer ganz normalen Toilettenpapierrolle entstanden. Eine Tochter bastelte sie als Anregung für die vielen Kinder, die am zweiten und dritten Adventwochenende  am großen Basteltisch saßen, während es draußen genügend an heißen Getränken und leckerem Essen gab.

In den Zauberwald haben die beiden Panzners Väter mit ihren Söhnen geschickt, denn dort konnte Herr im Wald dem Sohn im Wald mal zeigen, wie ein Weihnachtsbaum geschlagen wird. „Weil unsere eigenen Bäume noch nicht groß genug sind, haben wir Weihnachtsbäume gekauft und in Hülsen in die Erde gesteckt“, erzählt Jörg Panzner mit einem Augenzwinkern. Ordentlich Spaß war auf beiden Seiten. Noch mehr davon gab es für die Kinder auf der Strohburg gleich in der Nähe.

Ins Weihnachtsland wird im Advent 2018 wieder eingeladen. Bevor sich Panzners im Februar wieder um die Beeren für ihr Erdbeerland kümmern, ist erst mal Ruhe. Heute werden sie alle beisammen sein. „Die Männer stellen den Weihnachtsbaum auf, die Frauen schmücken. Dann wird um die Geschenke gewürfelt. Und wie immer gibt es Kartoffelsalat mit Würstchen“, erzählt Annett Panzner.

Im alten Schraubenmagazin stecken jetzt allerlei Deko-Utensien.
Im alten Schraubenmagazin stecken jetzt allerlei Deko-Utensien. FOTO: Kuschy / LR
Schneemann und Weihnachtsmann haben Bäuche aus WC-Papierrollen.
Schneemann und Weihnachtsmann haben Bäuche aus WC-Papierrollen. FOTO: Kuschy / LR
Zum Postamt  haben Kinder ihre Briefe nach Himmelpfort gebracht.
Zum Postamt haben Kinder ihre Briefe nach Himmelpfort gebracht. FOTO: Kuschy / LR
Annett und Jörg Panzner schließen die Weihnachtsland-Tür und laden erst wieder im Advent 2018 zum Staunen, Basteln und Dekorieren ein.
Annett und Jörg Panzner schließen die Weihnachtsland-Tür und laden erst wieder im Advent 2018 zum Staunen, Basteln und Dekorieren ein. FOTO: Kuschy / LR