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| 02:32 Uhr

Warum Siegfried Engelmann gern den Wiener-Walzer-Schritt tanzt

Kerstin Boese, Ärztliche Leiterin des Medizinischen Zentrums Lübbenau (l.), begrüßt den Vetschauer Maler Siegfried Engelmann (2. v. l.) zur Eröffnung seiner Ausstellung. Musikalisch begleitet wurde sie von der neunjährigen Marie Antoinette Litta und den neunjährigen Max Albert.
Kerstin Boese, Ärztliche Leiterin des Medizinischen Zentrums Lübbenau (l.), begrüßt den Vetschauer Maler Siegfried Engelmann (2. v. l.) zur Eröffnung seiner Ausstellung. Musikalisch begleitet wurde sie von der neunjährigen Marie Antoinette Litta und den neunjährigen Max Albert. FOTO: H. Kuschy
Lübbenau. "Lübbenau-Feuerland" heißt die Ausstellung des Vetschauer Malers Siegfried Engelmann, die am Mittwoch im Medizinischen Zentrum in Lübbenau eröffnet wurde. "Tatsächlich waren meine Frau und ich in Feuerland. H. Kuschy

Und jedes Mal, wenn Keimzeit davon singt, im Wiener-Walzer-Schritt wieder nach Hause zu müssen, dann tanzen wir den Walzer jedes Mal", erzählt der 75-jährige Künstler den Gästen bei der Eröffnung. Für etwa zwei Monate werden die rund 40 Arbeiten des Vetschauers zu sehen sein.

Seine Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst. Reiseerlebnisse, Tiere, Akte, Porträts, Druckgrafiken und mehr sind Bestandteile seines 50-jährigen künstlerischen Schaffens. Und wenn Siegfried Engelmann und seine Frau wieder einmal auf Reisen gehen wie im Herbst nach Paris oder im nächsten Jahr auf die Azoren oder in die Karpaten, dann seien das immer Bildungsreisen, sagt er, denn Urlaub mache er zu Hause. "Und wir haben das große Glück, dass wir gesund sind, neugierig und immer Fernweh haben." Den beiden schwebe noch vor, ab Chile eine Mittelamerika-Reise mit dem Schiff zu unternehmen. Freunde seiner Kunst gönnen es ihm. Denn damit besteht die Aussicht auf neue Bilder, die irgendwann vielleicht in einer neuen Ausstellung hängen werden.