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| 02:32 Uhr

Vorsteher: Finanzamt Calau muss sich absehbar verjüngen

Den Mitgliedern des Calauer Wirtschaftsausschusses zeigt Finanzamts-Vorsteher Wolfgang Lehnert alte Technik, mit der noch bis in die 1980er-Jahre hinein gearbeitet wurde.
Den Mitgliedern des Calauer Wirtschaftsausschusses zeigt Finanzamts-Vorsteher Wolfgang Lehnert alte Technik, mit der noch bis in die 1980er-Jahre hinein gearbeitet wurde. FOTO: M. Nehrenz/mnn1
Calau. Das Finanzamt Calau mit seinen rund 220 Beschäftigten und einem Steueraufkommen von rund 500 Millionen Euro im vergangenen Jahr ist einer der größten Arbeitgeber in der Stadt. Grund genug für die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses der Stadtverordnetenversammlung, dem Amt einen Besuch abzustatten. H. Kuschy

Das für den OSL- und den Elbe-Elster-Kreis zuständige Amt gehöre zu den leistungsstärksten im Land. Die Zeit zur Bearbeitung von Steuererklärungen habe innerhalb nur weniger Jahre um die Hälfte reduziert werden können. Das sei durch die Zusammenlegung mit dem Standort Finsterwalde möglich geworden. Vorsteher Wolfgang Lehnert blickte auch voraus und kündigte an, dass ab 2019 die Einkommenssteuererklärungen ausschließlich elektronisch zu übermitteln seien.

Anerkennung fand bei den Abgeordneten und sachkundigen Einwohnern, dass das Calauer Finanzamt derzeit zehn Azubis ausbildet, auch für das Bundeszentralamt für Steuern. "Im Sommer kommen weitere zehn hinzu", sagt der Vorsteher. Sorgen bereite der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter von 52 Jahren. In den nächsten drei Jahren würden 40 Beschäftigte in den Ruhestand gehen. Auszubildende würden deshalb bei guten Leistungen im Anschluss gern übernommen, so Wolfgang Lehnert.