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| 18:12 Uhr

Lübbenau
Fünf Jahre Begleiter der Lübbenauer Stadtentwicklung

 Die Kita bildet nach dem Ausbau einen Winkel mit breiter, durchlaufender Terrasse auf der Innenseite. Die Außenanlagen werden noch umgestaltet.
Die Kita bildet nach dem Ausbau einen Winkel mit breiter, durchlaufender Terrasse auf der Innenseite. Die Außenanlagen werden noch umgestaltet. FOTO: Preikschat
Lübbenau. Eine Legislatur lang haben die Abgeordneten im Bauausschuss die Stadtentwicklung von Lübbenau begleitet. Die letzte Sitzung vor der Wahl wurde genutzt, um zurückzublicken. Von Daniel Preikschat

In fünf Jahren haben sie sich 28 Mal zusammengefunden, um die Entwicklung von Lübbenau voranzubringen. Die Rede ist von den 13 Mitgliedern des Ausschuss für Bau, Wohnen, Verkehr und Umwelt. Ende März war die letzte Sitzung in dieser Legislaturperiode für die sieben Stadtverordneten und deren Stellvertreter sowie für die fünf sachkundigen Einwohner und den Seniorenbeirat. Nach der Kommunalwahl am 26. Mai sind andere Gesichter im Ausschuss zu sehen, vielleicht aber auch alte Bekannte.

Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) jedenfalls nutzte diese letzte Sitzung den Ehrenamtlern zu danken und zu versichern: „Sie können stolz sein auf das Geleistete.“ In dem halben Jahrzehnt wurden Bauprojekte behandelt, die viele Millionen Euro gekostet haben. Wenzel versuchte gar nicht erst, all die Straßen, Plätze und Gebäude aufzuzählen, die saniert oder erneuert wurden. Die Kita in Boblitz, die Kochstraße in der Neustadt und die Altstadtstraße Stottoff samt Brücke sind 2019 besonders bedeutende Vorhaben. Der Erwähnung Wert war Wenzel aber auch die Planung von Langzeit-Projekten, an der sich die Ausschuss-Mitglieder beteiligten. Als da etwa wären: das Regionale Entwicklungskonzept für touristische Vorhaben in der Tagebaufolgelandschaft, der Sportpark, der entstehen soll, die Innentwicklung von Lübbenau mit neuen Wohngebieten in der Breitscheid- und in der Karl-Marx-Straße Ecke Gartenstraße. Natürlich nicht zu vergessen die Unter- beziehungsweise Überquerung der Bahngleise samt dazugehöriger Kreisverkehre.

Im Rückblick Wenzels wurde nochmals deutlich: Der Handlungsbedarf hatte viele Gründe. Marode Straßen, Plätze und Brücken sind hier ebenso zu nennen wie sanierungsbedürftige Bildungseinrichtungen, das Hochwasser-Problem oder das touristische Angebot, das konkurrenzfähig bleiben soll.

Aber auch die Grenzen des Handelns dürften Stadtverordnete und Sachkundige nun wohl besser kennen. Stellungsnahmen der Stadt zum so genannten Lärmaktionsplan etwa bringen kaum etwas. Für Autobahnen und Eisenbahnen, die größten Lärmverursacher, sind andere Behörden zuständig. Immer mehr zum Problem werden die Ergebnisse nach Ausschreibungen von Bauleistungen. Fachfirmen machen Angebote, die kaum akzeptabel sind. Wenzel nannte als jüngstes Beispiel die Leiper Brücken. Man versuche nun per Einzelvergabe mehr Firmen anzusprechen und damit bessere Angebote zu bekommen.

Die ansehnliche Zahl der Kandidaten macht dem Bürgermeister Mut, dass auch in der nächsten Wahlperiode im Ausschuss gut gearbeitet wird. Am Ende sei es so: „Jede Stadt bekommt die Abgeordneten, die sie verdient.“

 Zwei Projekte von vielen, die in der vergangenen Wahlperiode realisiert wurden – Neustadt-Kreisverkehr und Spreeweltenbad-Ausbau.
Zwei Projekte von vielen, die in der vergangenen Wahlperiode realisiert wurden – Neustadt-Kreisverkehr und Spreeweltenbad-Ausbau. FOTO: ZB / Patrick Pleul
 Inmitten der Lübbenauer Neustadt kann der Verkehr seit Donnerstag wieder weitgehend ungehindert fließen. Der neue Kreisel mit 30 Metern Durchmesser am Einkaufszentrum Roter Platz  wurde in neun Monaten Bauzeit errichtet und hat etwa 600 000 Euro gekostet. An einem der vier Abzweige wird noch bis Ende März gebaut.
Inmitten der Lübbenauer Neustadt kann der Verkehr seit Donnerstag wieder weitgehend ungehindert fließen. Der neue Kreisel mit 30 Metern Durchmesser am Einkaufszentrum Roter Platz wurde in neun Monaten Bauzeit errichtet und hat etwa 600 000 Euro gekostet. An einem der vier Abzweige wird noch bis Ende März gebaut. FOTO: LR / Daniel Preikschat
 26.11.2018, Brandenburg, Lübbenau: Humboldt-Pinguin (Spheniscus humboldti) schwimmen im neu gestalteten Außenbereich des Spreeweltenbades. Das einzigartige «Schwimmen mit Pinguinen» hat nach eigenen Angaben die Spreewelten in Lübbenau europaweit zum Trendsetter und zu einer der Top-Freizeit-Destinationen Deutschlands gemacht. Nach etwa acht Monate Umbauzeit wird das Freizeitbad am 01.12.2018 neu eröffnet. Insgesamt wurden rund 24 Million Euro investiert. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++
26.11.2018, Brandenburg, Lübbenau: Humboldt-Pinguin (Spheniscus humboldti) schwimmen im neu gestalteten Außenbereich des Spreeweltenbades. Das einzigartige «Schwimmen mit Pinguinen» hat nach eigenen Angaben die Spreewelten in Lübbenau europaweit zum Trendsetter und zu einer der Top-Freizeit-Destinationen Deutschlands gemacht. Nach etwa acht Monate Umbauzeit wird das Freizeitbad am 01.12.2018 neu eröffnet. Insgesamt wurden rund 24 Million Euro investiert. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++ FOTO: ZB / Patrick Pleul
 Inmitten der Lübbenauer Neustadt kann der Verkehr seit Donnerstag wieder weitgehend ungehindert fließen. Der neue Kreisel mit 30 Metern Durchmesser am Einkaufszentrum Roter Platz  wurde in neun Monaten Bauzeit errichtet und hat etwa 600 000 Euro gekostet. An einem der vier Abzweige wird noch bis Ende März gebaut.
Inmitten der Lübbenauer Neustadt kann der Verkehr seit Donnerstag wieder weitgehend ungehindert fließen. Der neue Kreisel mit 30 Metern Durchmesser am Einkaufszentrum Roter Platz wurde in neun Monaten Bauzeit errichtet und hat etwa 600 000 Euro gekostet. An einem der vier Abzweige wird noch bis Ende März gebaut. FOTO: LR / Daniel Preikschat