ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:07 Uhr

Mit Ritter Wormlitz flott unterwegs
Vom Marathon zum Ritter-Lauf

Daumen hoch! Mit Bernd Heinrich aus Lipten (Gemeinde Bronkow) ging ein erfahrener Läufer an den Start, der bereits an Ironman-Wettbewerben teilgenommen hat.
Daumen hoch! Mit Bernd Heinrich aus Lipten (Gemeinde Bronkow) ging ein erfahrener Läufer an den Start, der bereits an Ironman-Wettbewerben teilgenommen hat. FOTO: Uwe Hegewald
Wormlage. 164 Kinder und Erwachsene starten beim ersten Laufjubiläum in Wormlage. Von Uwe Hegewald

Zum fünften Mal ist unter der Regie des Dorfclubs Wormlage und passionierten Langläufers Sven Baer ein Ritter-Wormlitz-Lauf durchgeführt worden. Ein Teil des Abschnitts der 16-Kilometer-Distanz führte dabei durch die Gemarkung Lug (Gemeinde Bronkow) im Amt Altdöbern. Klar, dass es sich hiesige Läuferinnen und Läufer nicht nehmen ließen, am Volkssport-Event der Lausitzer Laufserie aktiv teilzunehmen.

Ironman-Triathlet Bernd Heinrich aus Lipten reihte sich in den Pulk der Acht-Kilometer-Läufer, Sandy Woythe aus Schöllnitz (Gemeinde Luckaitztal) wagte sich an die 16-Kilometer-Distanz. Sandy Woythe? Richtig. 2010 noch zur „Luckaitztaler Erntekönigin“ gekürt, schlägt das Herz der 40-Jährigen seit längerem für den Laufsport. Höhepunkt bildete der diesjährige Berlin-Marathon, für den sie eisern trainiert hat. „Berlin ist geil. Mit einer Zeit von 3:58 bin ich auch unter vier Stunden geblieben“, berichtet sie mit berechtigtem Stolz.

Dass der Berliner Lauf durch den Sieg und Weltrekord von Eliud Kipchoge (2:01:39) nicht nur für Sandy Woythe einen besonderen Stellenwert darstellt, steht dabei außer Frage. Auch die stattliche Startgebühr in der Hauptstadt sei gerechtfertigt. „Diese Veranstaltung ist bis ins Detail durchorganisiert. In Wormlage geht’s dafür entspannt und familiärer zu“, sagt sie.

Aber nicht weniger ambitioniert. Ideale Temperaturen sorgten auf allen Distanzen über 500 Meter (Bambini-Lauf), drei, acht und 16 Kilometer für ordentliche Resultate. Für die Ex-Königin galt der Lauf im Ortsteil der Stadt Großräschen auch als Standortbestimmung. „Mal schauen, wie mir der Berlin-Marathon vor drei Wochen noch in den Knochen liegt. Im vorigen Jahr konnte ich hier bei den weiblichen Teilnehmerinnen den dritten Platz erringen“, so Woythe.

Dass sie erneut den Bronzeplatz belegte, nötigte Augenzeugen des Ritter-Wormlitz-Laufes Respekt ab. Vor ihrem Lauf begleitete die Luckaitztalerin ihre fünfjährige Tochter Rebecca auf der 400 Meter Bambini-Distanz, wo das Mutter-Tochter-Duo in ihrer Altersklasse mit Platz neun in die Top-Ten spurtete.