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| 17:27 Uhr

Arbeiten im Plan
Viele Baustellen in den Spreewelten

Badleiter Axel Kopsch (l.) im Gespräch mit den Handwerkern. Die Fugen für die großen Trennscheiben zwischen Schwimmerbecken und Pinguin-Kanal sind gesetzt. Mitte Juni sollen sie angeliefert werden.
Badleiter Axel Kopsch (l.) im Gespräch mit den Handwerkern. Die Fugen für die großen Trennscheiben zwischen Schwimmerbecken und Pinguin-Kanal sind gesetzt. Mitte Juni sollen sie angeliefert werden. FOTO: LR / Daniel Preikschat
Lübbenau. Arbeit an Rutsche, Außenbecken, Restauranterweiterung und Bademantelgang gleichzeitig.

Badleiter Axel Kopsch kennt die Handwerker und Facharbeiter mittlerweile wahrscheinlich schon alle mit Vornamen. Obwohl es nicht wenige sind, die im April angefangen haben, das Spreeweltenbad größer und attraktiver zu machen. Er mache „jeden Tag die Runde“, vorbei an den vielen kleinen Baustellen innerhalb der einen Großbaustelle. Und jeden Tag sieht es etwas anders aus.

Wer nur am Bad vorbeigeht, sind schon die Veränderungen: Die alten Rutschen sind abmontiert. Mit Hilfe von Kränen werden bereits die Segmente der beiden neuen Rutschen montiert. „Sie sind lichtundurchlässig“, sagt Kopsch. Damit innen umso mehr passieren kann. Lichteffekte und Musik bekommen Nutzer geboten. Wer will, kann seine Rutschzeit stoppen lassen.

Weiter auffällig sind die baulichen Veränderungen am Gebäude auf der Eingangsseite. Das Restaurant wird größer und ein neuer Verwaltungstrakt kommt hinzu, sodass Außenwände gezogen werden müssen.

Das Gebäude wächst auch etwas in die Höhe, damit der Bademantelgang andocken kann, der das benachbarte neue Hotel mit den Spreewelten verbindet. Fast hundert Meter Strecke, schätzt Kopsch, werden die Hotelgäste über diese ummantelte Fußgängerbrücke in mehreren Metern Höhe zurücklegen. Der letzte Abschnitt führt über das Dach von Restaurant und Eingangsbereich. Treppenhaus und Fahrstuhl müssen eingebaut werden, um das Erdgeschoss zu erreichen.

Im Bad sind die Wände des Wellenbads schon weitgehend neu gefliest. Mit der neuen Farbgebung setzen die Badbetreiber auf Spreewaldgrüntöne statt Einheitsblau, so Kopsch. Über breite Stufen erreichen künftig vor allem die jungen Besucher den etwas tiefer gelegenen neuen Kinderbereich, um den das Hallenbad erweitert wird. Durch eine Panoramascheibe schauen sie in das neue Pinguin-Becken.

Die kleinen Humboldts können künftig das – deutlich vergrößerte – Schwimmerbecken im Außenbereich in einem Strömungskanal umkurven. Kanal und Becken, sprich Mensch und Tier, sind nur durch eine entsprechend gekrümmte Scheibe getrennt. Sie soll am 18. Juni angeliefert und eingesetzt werden, nennt Axel Kopsch einen Termin. Ob der auch gehalten werden kann, hänge ganz wesentlich vom Wetter ab. Der Beton muss trocken sein beim Einbau, Starkregen könnte das verhindern. Davon abgesehen hat Kopsch keine großen Terminsorgen. Die Arbeiten liefen nach Plan. Ende September soll das ausgebaute Bad eröffnet werden.

Die beiden neuen High-Tech-Rutschen, mit Innenbeleuchtung, Beschallung und Zeitmessung werden derzeit montiert.
Die beiden neuen High-Tech-Rutschen, mit Innenbeleuchtung, Beschallung und Zeitmessung werden derzeit montiert. FOTO: LR / Danl Preikschat
Fundamentarbeiten für den Bademantelgang vom Hotel ins Bad.
Fundamentarbeiten für den Bademantelgang vom Hotel ins Bad. FOTO: LR / Daniel Preikschat