Rot-Weiß Luckau wurde für eine gute Saison mit dem zweiten Platz belohnt. Die Mannschaft ist ausgeglichen, muss aber effektiver werden. Eintracht Wittmannsdorf war eine der Überraschungsmannschaften der Saison. Nach zehn Jahren steht sie wieder auf dem Podest. Eintracht war auch an dem Rekordergebnis der Serie beteiligt - am 0:13 in Vetschau.
Nach den Titelgewinnen 2003 und 2004 war Grün-Weiß Lübben diesmal schon frühzeitig aus dem Rennen. Blau-Weiß Lubolz wiederholte bei gleicher Punktzahl und gleichem Platz das Vorjahresergebnis. Die zweite Überraschungself in diesem Jahr war Walddrehna. Der 6. Platz ist die bislang beste Platzierung. D ie Zusammenarbeit mit Straupitz brachteden Goyatzer SV entschieden weiter. Liga-Neuling SSV Lübbenau war eine Bereicherung der Staffel. In der SSV-Mannschaft steckt viel spielerisches Potenzial. Allerdings sind die Lübbenauer Letzter in der Fairplay-Wertung. Blau-Weiß Lieberose legte legte nach der Sommerpause eine tolle Serie hin, nur zum Ende ließ Blau-Weiß wieder stark nach. Bei FSV Groß Leuthen/Gröditsch wechselten Licht und Schatten zu oft. Besonders die Heimschwäche ließ eine bessere Platzierung nicht zu. In Calau werden Altliga-Kicker von einer enttäuschenden Serie sprechen. Sie zeigten nie die Leistungen, zu denen sie eigentlich in der Lage sind.
Bei der TSG Lübben war die Personaldecke wie jedes Jahr sehr dünn. Die Lübbener hatten schwere Zeiten zu überstehen - können damit aber umgehen. Wenn die Spieler der SG Uckro nicht öfter konditionell eingebrochen wären, stünden mehr Pluspunkte zu Buche. Trotzdem rappelt sich Uckro immer wieder auf.
Die Schiedsrichter verhängten in 143 Spielen 171 gelbe, drei gelb-rote und sechs rote Karten. Die 144. Partie fand nicht statt (Lubolz gegen Calau). Die Sportgerichtsentscheidung fiel zu Gunsten von Lubolz aus, da der SV Calau nicht angetreten war.
327 Spieler wurden von den Vereinen eingesetzt (Vetschau: 22; Walddrehna, Lieberose, Groß Leuthen: 23; SV Calau, SG Uckro: 24; Luckau, TSG Lübben: 25; Wittmannsdorf, GW Lübben, Lubolz: 26; Goyatz und Lübbenau: 30 Spieler).
Torschützenkönig wurde zum wiederholten Mal Ralf Kynast von Grün-Weiß Lübben mit 31 Treffern. Ihm folgen Manfred Lange (Wittmannsdorf, 22), Mathias Jurisch (Vetschau, 21), Jürgen Marchewski (GW Lübben, 20) sowie Dirk Riedel (Luckau, 18).
Fair-Play-Sieger wurde mit 17 Punkten die TSG Lübben. Dahinter folgen Vetschau, Uckro mit 18; Walddrehna, Goyatz, GW Lübben mit 20; Lieberose mit 32; Groß Leuthen/Gröditsch mit 36; Luckau mit 39; Calau mit 50; Wittmannsdorf mit 51; Lubolz mit 56 sowie Lübbenau mit 60 Punkten.
Wittmannsdorf hatte mit durchschnittlich 50,4 Zuschauern pro Spiel den besten Heimbesuch. Neuling Lübbenau folgte mit 46,1 Besuchern. Die TSG Lüben hatte mit 17,7 Gästen den wenigsten Zuspruch. (wlr)