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Vetschauer helfen Familie verunglückter Erntehelferin

Vetschau. Nach dem tragischen Unfalltod einer 29-jährigen Erntehelferin aus Rumänien am Montagmorgen im Calauer Ortsteil Kalkwitz wollen Vetschauer den Hinterbliebenen finanzielle Hilfe leisten. So kann ab heute im Kirchbüro des Evangelischen Pfarramtes in der Schlossstraße 7 Geld gespendet werden, so einer der Initiatoren der Hilfsaktion. dpr

Von 8 bis zwölf Uhr sei das Büro besetzt.

Wie die Helfer, die namentlich nicht genannt werden wollen, weiter informieren, sind auch Mutter und Bruder der Verunglückten für Spreewaldbauer Ricken im Ernteeinsatz gewesen. Beide würden nun auf die Freigabe des Leichnames nach einer Obduktion warten und den Sarg dann nach Rumänien überführen. Es blieben so noch einige Tage, um eine Spendensumme zusammenzubekommen, die der Familie hilft. Möglicherweise werde noch ein Spendenkonto eingerichtet. Das hänge auch davon ab, wie die Hilfsaktion anläuft. "Der Familie der Frau muss geholfen werden", so der Vetschauer. "Sie haben hier eine Arbeit erledigt, die von uns keiner mehr leisten will."

Wie die Polizei am Montag informierte, kam die Frau auf einem Feldweg zwischen Dubrau und Belten ums Leben. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 27-jährige Fahrer eines Transporters rückwärts, übersah dabei die Frau und verletzte sie tödlich.