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| 17:45 Uhr

Kommunalpolitik und Tradition
Vetschauer Bürgermeister gibt Frühlingsempfang

Der Bürgermeister von Vetschau, Bengt Kanzler, mit seiner Frau beim Frühlingsempfang in Raddusch.
Der Bürgermeister von Vetschau, Bengt Kanzler, mit seiner Frau beim Frühlingsempfang in Raddusch. FOTO: Rüdiger Hofmann
Vetschau. Rund 100 Gäste in der Radduscher „Sport- und Kulturscheune“. Kanzler erwähnt Jahresschwerpunkte. Von Rüdiger Hofmann

Zum traditionellen Frühlingsempfang der Stadt Vetschau hat Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos) am Mittwochabend in die Sport- und Kulturscheune nach Raddusch eingeladen. Rund 100 Gäste – darunter der Landrat des OSL-Kreises, Siegurd Heinze, und der Lübbenauer Bürgermeister Helmut Wenzel – waren erschienen, um bei bestem Wetter zu plaudern, Kontakte zu knüpfen und der Rede des Stadtoberhauptes zu lauschen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Ensemble „Cloverleaf“ (Kleeblatt) der Musikschule des OSL-Landkreises.

Kanzler warf einen Blick zurück und nach vorn. „Am Grundschulteil unseres Schulzentrums sind Dach- und Fassadenarbeiten durchgeführt worden“, so der Bürgermeister. Damit konnte der Standort baulich gesichert werden. Fertig gestellt wurde auch die Remise an der Radduscher Sport- und Kulturscheune. Für die gewollte Sanierung der Turnhalle im Ortsteil Missen konnte die Baugenehmigung erwirkt werden. Die noch nötigen Fördermittel werden aktuell akquiriert.

Für den Ortsteil Ogrosen steht der Anbau an das dortige Feuerwehrgerätehaus an, während in Laasow ein funktionaler Neubau anvisiert wird. „Deutlich geringer werden die Bauarbeiten an der alten Gärtnerei im Schlosspark ausfallen“, sagte Bengt Kanzler. Das Gebäude soll „angemessen“ repariert werden.

Größtes Bauvorhaben ist der Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung der L49/L54. Die Baufeldfreimachung läuft, Baubeginn ist Mitte Mai. „Als eine der ersten Maßnahmen könnte der Anschluss der Berliner Straße an den künftigen Kreisverkehr realisiert werden“, so Kanzler. Zudem soll 2018 der südliche Bereich der Schönebegker Straße grundhaft saniert werden. Die Planung für die grundhafte Sanierung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße liegt auf Abruf, jedoch steht die Zusage an Fördermitteln noch aus.

Im Bereich der Wirtschaft hob Kanzler die enorme Bedeutung des Mittelstands hervor. „Er stärkt den Wirtschaftsstandort Vetschau, gibt vielen Arbeitnehmern eine Beschäftigung und verschafft der Stadt Steuern“, so der Bürgermeister. Sonderlob gab es für die vielen Ehrenamtler der Stadt.

Beim Thema Haushalt wurde der erstmals im Dezember aufgestellte Doppelhaushalt erwähnt. „Das geplante Budget für 2018 liegt im Ergebnishaushalt bei 17,3 Millionen Euro und ist ausgeglichen. Das Budget für 2019 ist unausgeglichen und liegt bei 16,2 Millionen Euro“, so Kanzler. Der Fehlbetrag in Höhe von 222 000 Euro könne durch Rücklagen gedeckt werden.

Präsentiert wurde am Ende die Zahl 90. „So viele Hochzeiten hat es 2017 im Stadtschloss gegeben, was sicher auch am vollständig sanierten Rittersaal lag“, so Kanzler. Ein Clip dazu ist unter www.vetschau.de/heiraten-im-rittersaal/ abrufbar.