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| 02:32 Uhr

Vetschau würde Bürgerberatung aus seinem Haushalt finanzieren

Vetschau. Die Messen für das Projekt "Vernetzte Bürgerschaft" sind wohl gesungen, auch wenn Vetschau das Bürgerbüro am Markt gern weiter sehen würde. Denn die Beratung durch Stefanie Schenker wurde dort gut angenommen. H. Kuschy

Die Stadtverordnetenversammlung hat sich deshalb für eine Anschlussfinanzierung entschieden. Nach dem Auslaufen der Förderung 2015 würde das bedeuten, 14 500 Euro müssten ab 2016 für diese Stelle aus dem kommunalen Haushalt kommen. Das wäre auch die Konsequenz für Calau. Das Stadtparlament aber lehnte die Weiterfinanzierung ab, wenngleich die Projektmanagerin "eine sehr engagierte Arbeit geleistet hat", wie Bürgermeister Werner Suchner (parteilos) betont. Lübbenau wird im Spätsommer noch einmal beraten, wohl aber kaum eine andere Entscheidung treffen.

Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos) bedauert, dass sich bislang keine weitere Förderung aufgetan habe. Winfried Böhmer (Bündnisgrüne) hält es für wenig sinnvoll, dass ein Projekt starte, weil es gefördert werde. Die Vetschauer hätten in dem einen Jahr Vertrauen aufgebaut, jetzt werde das Büro wohl zugemacht. Chris Mielchen sieht in dem Projekt für die Ortsteile keinen Vorteil. Und für Andreas Malik (CDU) sei der Erfolg dieser Stelle nicht wirklich messbar.

Kommentar: Der gute Wille war's