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Vetschau muss Fördergeld samt Zinsen für Wallkrone zurückzahlen

Vetschau. Die Stadt Vetschau hat mehr als 27 000 Euro an Fördermitteln samt Zinsen für die Sanierung der Slawenburg-Wallkrone zurückzuzahlen. Das hört sich schlimmer an als es ist. Hannelore Kuschy

Wie Baufachbereichsleiter Sven Blümel erklärt, sei es eher eine Formsache. Im Jahr 2015 ist die Wallkrone der Slawenburg Raddusch saniert worden. Dafür wurde mit Kosten in Höhe von 450 000 Euro gerechnet. Ein Jahr zuvor waren für das Vorhaben Fördermittel von 125 000 Euro bereitgestellt worden. Die im vergangenen Jahr vorgenommene Abrechnung hat ergeben, dass die Sanierung insgesamt nur 386 000 Euro gekostet hat. Demzufolge fallen auch die Zuschüsse vom Land geringer aus. Ein Teil davon ist nun zurückzugeben. Alle Auszahlungen, die die 20 000-Euro-Marke überschreiten, so ergänzt Kämmerin Marita Merting, könnten nicht ohne weiteres vorgenommen, sondern seien durch die Abgeordneten zu beschließen.

Die Mitglieder des Vetschauer Wirtschaftsausschusses haben bei ihrer nächsten Sitzung am Montag, 30. Januar, diesen Punkt auf der Tagesordnung. Ihnen wird auch die Entwurfsplanung für den Ausbau der Jahnstraße zwischen Schönebegker und Bahnhofstraße vorliegen. Sitzungsbeginn im Bürgerhaus an der Bebelstraße ist wie immer um 18 Uhr.