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| 17:19 Uhr

Neuer Wanderpokal
Vetschau für Stundenschwimmen-Sieg prämiert

 Der Wanderpokal für den Sieg im Stundenschwimmen geht dieses Jahr an Vetschau. Altdöbern und Luckau folgen auf den Plätzen 2 und 3.
Der Wanderpokal für den Sieg im Stundenschwimmen geht dieses Jahr an Vetschau. Altdöbern und Luckau folgen auf den Plätzen 2 und 3. FOTO: Rüdiger Hofmann
Vetschau. Neuer Wanderpokal wurde offiziell am Montag übergeben. Eine der Kommunen kündigt für nächstes Jahr eine Pause an. Von Rüdiger Hofmann

Mit 266,5 Kilometern hat Vetschau in diesem Jahr das Stundenschwimmen gewonnen – und dafür am Montag offiziell den neuen Wanderpokal im Sommerbad an der Reptener Chaussee überreicht bekommen. Außerdem gab es eine Urkunde, eine Flasche Sekt und eine Tasse. Anwesend waren alle teilnehmenden Kommunen.

„Wir sind sehr erbaut und auch ein wenig überrascht, dass wir dieses Jahr ganz vorne stehen“, sagt Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos). Die Jahre zuvor rangierte Vetschau eher auf den hinteren Plätzen. Der Verein der Kita Zauberland (einzige Vetschauer Kita in privater Hand) ist darüber hinaus bester Verein mit zurückgelegten 41,7 Kilometern geworden. Nicht zum ersten Mal. Spaß und Mitmachaspekt hätten wie immer im Vordergrund gestanden.

Altdöberner Bürgermeister entschuldigt sich

Geschlagen, aber fair gratulierte der Zweitplatzierte aus Altdöbern. Die Gemeinde legte 259,1 Kilometer zurück. Bürgermeister Peter Winzer betonte, dass er mit seinem Spruch unmittelbar nach dem Stundenschwimmen „keinen Mitarbeiter der Verwaltung kritisieren wollte“. Damals hatte Winzer gesagt: „Bei uns wird der Wettbewerb über einen Verein organisiert. In den Städten durch Mitarbeiter der Verwaltung, die sich gegen den neuen Modus ausgesprochen haben, weil sie nicht nur im Büro, sondern auch nachts schlafen.“ Altdöbern wollte am ursprünglichen Format inklusive Nachtschwimmen festhalten, was der neue Modus aber nicht mehr erlaubte. Alle Anwesenden konnten nun aber über den Satz schmunzeln.

Einjährige Pause angekündigt

Luckau wurde mit 226,05 Kilometer Dritter. Zur Pokalübergabe erschien allerdings keiner aus der Berstestadt. Forst (214,8 Kilometer), Finsterwalde (202,5), Großräschen (195,65) und Calau (192,15) folgen auf den Plätzen vier bis sieben.

Eine überraschende Neuigkeit gab es noch zu verkünden. „Wir nehmen im nächsten Jahr eine Auszeit, da wir zu viele andere Verpflichtungen haben“, sagte Großräschens Hauptamtsleiterin Karin Neufeld. Sehr zum Bedauern aller Kommunen.