ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:32 Uhr

Vetschau bleibt an der Sanierung des Sommerbades dran

Vetschau. Die teuren Gutachter für das Sommerbad hätte sich Vetschau sparen können – so die Meinung im Sozialausschuss, der jüngst zu einer Beratung zusammenkam. Dabei hat sich das Gremium mit der neuen Situation zur Sanierung des Sommerbades beschäftigt. Hannelore Kuschy

Demnach könnte es möglich sein, dass statt der vormals errechneten Investitionssumme von zwei Millionen Euro jetzt nur ein Viertel dieser Summe aufgebracht werden muss.

Das größte Problem im Bad ist die unzureichende Wasserumwälzung. Wie vor Ort durch Vertreter der Stadtverwaltung und Abgeordnete festgestellt wurde, könne dies eine schlechte Wasserqualität und im schlimmsten Fall zur Schließung des beliebten Freibades führen.

Seit Jahren würden die Badegäste auch einen Sprungturm vermissen. Einen solchen hatte es gegeben. Doch bis heute ist das Wasser im Bad dafür nicht tief genug. Das könnte sich ändern, sollte der Beckenrand erhöht werden.

Ausgeschlossen ist heute, ein Edelstahlbecken zu installieren, denn das Becken steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Wie Frederico Graf zu Lynar (CDU-Fraktion) erklärt, seien ein Betonbecken mit Folie wahrscheinlich. Sei es bisher nicht gelungen, Warmduschen zu installieren, so sei das für die Zukunft durchaus eine Option. Dazu gibt es aber unterschiedliche Auffassungen. Uwe Jeschke (SPD) hält diese Investition für überflüssig.

Der Fachbereich Bau wird sich nun mit einem Planer zusammentun und eine Lösung für rund 500 000 Euro anstreben. Fördermöglichkeiten werden geprüft und den Stadtverordneten im Sommer Ergebnisse vorgestellt. Der Bau soll abschnittsweise erfolgen und der Badebetrieb von Mai bis September aufrecht erhalten werden.