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Versteigerung in Vetschau spült 250 Euro in die Stadtkasse

Dieses Fahrrad soll es sein. Carmen und Reiner Lehnigk aus Bolschwitz ersteigern es im Vetschauer Schlosspark für 60 Euro. "Das andere Rad meiner Frau tritt sich so schwer. Ein bisschen was ist auch an dem hier noch zu machen, aber wir nehmen es mit", sagt er.
Dieses Fahrrad soll es sein. Carmen und Reiner Lehnigk aus Bolschwitz ersteigern es im Vetschauer Schlosspark für 60 Euro. "Das andere Rad meiner Frau tritt sich so schwer. Ein bisschen was ist auch an dem hier noch zu machen, aber wir nehmen es mit", sagt er. FOTO: H. Kuschy
Vetschau. 250 Euro hat die Versteigerung in Vetschau eingebracht. Locker gemacht haben es Vetschauer und Radfahrer aus der Umgebung vor allem für Fahrräder. H. Kuschy

Diese seien meist durch Bauhof-Mitarbeiter gefunden, ja sogar aus Gräben gezogen worden, erzählt Petra Bartel vom Fachbereich Ordnung Soziales. Ein Rad nach dem anderen stellt sie den Interessierten vor, an jedem hängt ein rotes Preisschild mit dem Mindestgebot.

Das erste Fahrrad schnappt sich Frank Lorenz für 30 Euro. "Weil es ein 28er-Rad mit Gängen ist", sagt er. An der Bereifung und am Lenkrad müsse aber noch einiges gemacht werden. Weil ihm der Rahmen eines Fahrrades so gut gefällt, bekommt der 14-jährige Justin Krupper das nächste Rad. Carmen und Reiner Lehnigk nehmen das nächste Rad mit und haben mit 60 Euro ein gutes Geschäft gemacht.

"Mein Schwiegersohn in Rostock braucht eins", erzählt Hannelore Zengerling und reicht 60 Euro herüber. "Jetzt müssen wir es nur noch irgendwie dorthin kriegen", kommentiert sie.

An den Männertag denkt Christian Hantow schon und ersteigert ein Rad für 25 Euro. Und schließlich gehe es immer wieder mal auch zum Sportplatz, ergänzt er. Ein Zweitrad legt sich Klaus-Peter Klante zu. Der 74-Jährige fahre oft bis Burg oder nach Laasow an den See.