Frisch gezapftes Softeis war der Renner an den ersten Tagen des neu eröffneten Imbiss in Neupetershain-Nord. Inhaber ist Dirk Ert, der das zuletzt leerstehende Gebäude in eine einladende „Futterstelle“ verwandelt hat. Mit Gastraum, in dem bis zu 18 Personen Platz finden, Toiletten (auch für Personen mit Handicap), Sitzgarnituren im Freien und dem Herzstück – eine edelstahl-veredelte Küche mit Verkaufstresen.

Warum sich der Neupetershainer dazu entschlossen hat, das Objekt von der Gemeinde zu pachten und darin den „Nord-Imbiss“ zu etablieren, der für den Ortsteil Neupetershain-Nord steht? „Die Lage an der stark frequentierten B 169 und die Gegebenheiten“, erklärt Dirk Ert. Längst gilt die Bundesstraße als Lebensader der Lausitz. Mit angrenzendem Parkplatz, Sitzbänken, der Dorfkirche im Hintergrund und dem neuen Kinderspielplatz hat sich der Standort ohnehin gut entwickelt.
„Ich sehe doch, was hier los ist“, sagt Dirk Ert, der im Bauhof der Gemeinde beschäftigt ist und daher auch anfallende Arbeiten in „Nord“ erledigt. Damit der Laden wochentags von 6 Uhr bis mindestens 14.30 Uhr läuft – und bei Bedarf auch an Wochenenden – hat sich Dirk Ert zwei Angestellte ins Boot geholt. Ehegattin Yvonne, Töchterchen Henriette sowie Verwandte und Bekannte wollen außerdem unterstützend eingreifen. . Zu den ersten Gratulanten bei der Neueröffnung zählten die ehrenamtliche Neupetershainer Bürgermeisterin Marita Theile und Altdöberns Amtsdirektor Frank Neubert.