Die drei kleinen grünen Hingucker gegenüber dem Kulturzentrum Gleis 3 in der Güterbahnhofstraße Lübbenau dürften kaum zu übersehen sein. Die Männlein mit Smiley-Gesicht und Wimpel-Fahne wurden – weithin sichtbar – auf blumige Hochbeete platziert. Hinter dieser Aktion zur Verkehrsberuhigung steckt das Projektbüro Lübbenaubrücke, das mit seiner Koordinierungsstelle im Gleis 3 mit untergebracht ist. Dort, so Mitarbeiterin Queenie Nopper, könne man gut beobachten, dass sich viele Autofahrer nicht an das Schritttempo halten. Eine Bodenmarkierung auf dem Pflaster weist den Straßenabschnitt als verkehrsberuhigte Zone aus. Doch offenbar reicht das nicht aus.

Fußgänger aus der Lübbenauer Neustadt wollen zum Bahnhof

Queenie Nopper erinnert daran, dass gerade in dem Bereich viele Fußgänger und Radfahrer aus der Neustadt die Fahrbahn überqueren, die zum Bahnhofstunnel wollen oder ins Kulturzentrum. Bisher war das auch nie ein Problem, weil die holperige Pflasterstraße nur wenig befahren wurde. Seit in Lübbenau jedoch zwei Hauptverkehrsstraßen voll gesperrt wurden, hat sich das geändert. Die Güterbahnhofstraße ist zur viel befahrenen Abkürzungsstrecke geworden. Das führt nicht nur zu einem höheren Unfallrisiko am Kulturzentrum. Folge ist auch, dass an der ohnehin schon unübersichtlichen Kreuzung L 49 / Kraftwerkstraße mit zwei Bahnübergängen der Verkehr noch mehr zunimmt. In der letzten Stadtverordnetensitzung wurde auf das Thema hingewiesen.