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| 02:50 Uhr

Verkauft, aber immer noch hässlich: das Vetschauer Bahnhofsgebäude

Macht immer noch keinen guten Eindruck – das seit mehr als zwei Jahren verkaufte Vetschauer Bahnhofsgebäude.
Macht immer noch keinen guten Eindruck – das seit mehr als zwei Jahren verkaufte Vetschauer Bahnhofsgebäude. FOTO: H. Kuschy
Vetschau. Das Bahnhofsgebäude Vetschau sieht abschreckend aus wie immer, obwohl es bereits vor mehr als zwei Jahren durch den Berliner Andreas Mathieu gekauft worden war. Wie er vor einem reichlichen Jahr erklärte, kaufte er den 148 Jahre alten Backsteinbau, weil alle, die mit der Bahn in den Kahn nach Burg oder zum Gräbendorfer See wollen, am besten am Vetschauer Bahnhof aussteigen. H. Kuschy

Zudem, so ergänzte er, sei das Haus eine Kapitalanlage.

Planungen, so sagt der Berliner auch heute, gäbe es viele, ebenso Hürden für die Kleinigkeiten, die er zunächst vor habe. Dabei denkt er zum Beispiel an eine öffentliche Toilette ab Mitte kommenden Jahres. Als solche werde derzeit der Eingang zur ehemaligen Wohnung im Bahnhofsgebäude genutzt. Vorstellbar für den Eigentümer sei zunächst auch ein Imbissstand neben dem Gebäude. Doch an dieser Stelle befinde sich der Fahrrad-Unterstand. Gegen seine ursprüngliche Idee, in dem Gebäude vorerst eine Ferienwohnung und ein Büro einzurichten, habe das Eisenbahnbundesamt etwas, weil das Gebäude noch nicht entwidmet sei. Nach wie vor in der Planung sei eine Pension, für die er weiterhin einen Investor suche.