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Verhandlungsrunde bei der AWO

Lübbenau/Calau. Am Freitag werden die Tarifverhandlungen mit der AWO fortgesetzt. "Nach 14 Runden noch zu keiner abschließenden Einigung gekommen", sagte Gewerkschaftssekretär Ralf Franke. red/bt

Seit November 2016 verhandelt die Gewerkschaft für die rund 2500 Mitarbeiter, die in den Betrieben der Tarifgemeinschaft Brandenburg der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beschäftigt sind, einen neuen Tarifvertrag. Bei den Entgelten für die Reinigungskräfte, für die Küchenhilfen und Köche in den AWO-Küchen und für die Hausmeister in den AWO-Einrichtungen konnte nach Gewerkschaftsangaben noch keine Einigung erzielt werden. Der SPD nahe Wohlfahrtsverband hatte für die Reinigungskräfte den Branchenmindestlohn angeboten. Die Gewerkschaft fordert für die Reinigungskräfte und für die Küchenhilfen in den AWO-Einrichtungen ein Tarifentgelt, welches spürbar oberhalb des Branchenmindestlohnes liegt. "Branchenmindestlöhne, die die Untergrenze bei den Löhnen der Branche bilden, sind nicht automatisch gut Löhne, von denen die Arbeitnehmer gut leben können", sagte Ralf Franke.