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| 02:58 Uhr

Verdi will Tarif des Öffentlichen Dienstes

Lübben/Königs Wusterhausen. Die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft verdi und dem Klinikum Dahme-Spreewald, das das Achenbachkrankenhaus in Königs Wusterhausen und die Spreewaldklinik in Lübben betreibt, beginnen am 27. August in Königs Wusterhausen. red/bt

Darüber informierte Gewerkschaftssekretär Ralf Franke in einer Pressemitteilung.

Verdi fordert für die bevorstehenden Verhandlungen, einen Anwendungstarifvertrag abzuschließen, der auf Basis der gültigen Tarifverträge des Öffentlichen Dienstes beruht. Eine Übernahme des bestehenden Sana-Konzern-Tarifvertrages lehnt die Gewerkschaft ab, heißt es weiter.

Nach verdi-Angaben hatte das Klinikum Dahme-Spreewald bereits zum 1. Januar 2012 die Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband in eine Mitgliedschaft ohne Tarifbindung umgestellt. Das bedeute, so Franke weiter, dass für die Mitarbeiter der jüngste Abschluss nicht gelte. Für den Öffentlichen Dienst war vereinbart worden, dass die Bezüge zum 1. März 2012 um 3,5 Prozent, zum 1. Januar 2013 um 1,4 Prozent sowie zum 1. August 2013 um weitere 1,4 Prozent steigen.

Der Landkreis Dahme-Spreewald ist mit 51 Prozent der Gesellschaftsanteile Mehrheitseigner der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH. Der private Sana-Konzern hält 49 Prozent der Gesellschaftsanteile.