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Verdi ruft am Montag zu Warnstreik in Cottbus auf

Cottbus. Zu einem Warnstreik am kommenden Montag, 8. Februar, ruft die Gewerkschaft Verdi in Cottbus auf. red/jb

In der Stadtverwaltung Cottbus, den städtischen Eigenbetrieben, dem Job-Center und der Regionaldirektion und Minijobzentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See sollen die Beschäftigten von 11 bis 13.30 Uhr die Arbeit niederlegen. In dieser Zeit seien diese Einrichtungen geschlossen oder nur eingeschränkt erreichbar, so die Gewerkschaft. Der Betrieb der Cottbuser Leitstelle, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes werde nicht behindert. Auch die Beschäftigten in den kommunalen Horten seien nicht zum Streik aufgerufen.Um 11.30 Uhr beginnt die Warnstreikkundgebung laut Gewerkschaft mit Verdi-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp auf dem Neumarkt neben dem Rathaus. Verdi rechnet mit insgesamt rund 400 Teilnehmern. Grund für den Warnstreik sei, dass die Arbeitgeber noch kein akzeptables Verhandlungsangebot vorgelegt hätten. Die Gewerkschaft fordert für alle Beschäftigten des Bundes und der Kommunen eine Erhöhung der Entgelte mit einer nachhaltigen sozialen Komponente. Zudem sollen die Bewährungs- und Tätigkeitsaufstiege wieder in Kraft gesetzt, Regelungen zur Altersteilzeit getroffen, Auszubildende übernommen und das Ausbildungsentgelt um 100 Euro angehoben werden. Das Gesamtpaket entspreche einem Volumen von fünf Prozent. Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst werden am 10. Februar in Potsdam fortgesetzt. Am 13. Januar hatte die erste Runde für die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen ohne eine Annäherung beider Seiten stattgefunden. red/jb