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| 16:12 Uhr

Täter unbekannt
Vandalismus auf Lübbenauer Spielplatz

Graffiti-Schmierereien sind am Spielplatz „Zeitlos“ in der Lübbenauer Neustadt deutlich zu sehen.
Graffiti-Schmierereien sind am Spielplatz „Zeitlos“ in der Lübbenauer Neustadt deutlich zu sehen. FOTO: LR / Stephan Meyer
Lübbenau. Bauhof will Schmierereien und wilden Pflanzenwuchs diese Woche beseitigen und umgekippte Bauzäune wieder aufstellen. Von Rüdiger Hofmann

Graffiti-Schmierereien, umgekippte Bauzäune, wilder Pflanzenwuchs: Geht man in diesen Tagen über den Mehrgenerationenspielplatz in der Lübbenauer Neustadt, offenbart sich einem ein unsäglicher Zustand. „Die Stadt ist über den Missstand informiert und widmet sich im Rahmen der ohnehin wöchentlichen Kontrollen auf den Spielplätzen dem Mehrgenerationenspielplatz nun täglich“, sagt Mandy Kunze, Pressesprecherin der Stadt Lübbenau.

„Wir haben neben dem uns bekannten Sachverhalt einen Hinweis über das Maerker-Portal erhalten und dazu ein persönliches Gespräch mit einem Bürger im Rathaus geführt“, so Kunze weiter. Der Bauhof sei bereits am Montag beauftragt worden und werde sich noch in dieser Woche vor allem mit dem Sandkasten, dem Graffiti am Eingangsschild des Spielplatzes und am Mülleimer und dem wilden Pflanzenwuchs befassen.

Das dortige Trampolin sei defekt, und der umgestoßene Bauzaun diene als Absperrung der Sprunganlage, „ein deutlicher Hinweis auf das Nichtbetreten“, sagt Mandy Kunze. Diese Maßnahme sei aus Sicherheitsgründen notwendig. Der Bauzaun müsse leider täglich durch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs wieder aufgestellt werden.

Täter sind der Stadt auf Nachfrage nicht bekannt. Zudem gestalte es sich für die Stadt sehr schwierig, Ersatz für das defekte Trampolin zu finden. „Verantwortlich für die Reparatur, Reinigung und damit Kostenträger ist die Stadt Lübbenau“, sagt Kunze. Die stark geschädigten Geräte wurden nach der jährlichen TÜV-Prüfung im Mai abgebaut beziehungsweise gesperrt und werden, wenn möglich, repariert oder je nach Haushaltslage neu beschafft.

„Die Stadt arbeitet an einer Lösung des Problems und versucht, kurz- und langfristig den Mehrgenerationenspielplatz wieder ansehnlich zu gestalten. Das Problem wird zudem von unseren Mitarbeitern im Bereich des Ordnungsamtes mit in die nächste Sicherheitsberatung genommen“, so Kunze. Letztendlich sei die Stadt aber auch auf einen verantwortungsbewussten Umgang der Bürger mit den Geräten und der Anlage angewiesen.