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Über die Fotografie der Wenden und das Korbflechten im Spreewald

Lübbenau. Die Fotografie ist das erste Bildmedium, das bei den Sorben/Wenden am Ende des 19. Jahrhunderts eine breite Wirkung erzielt hatte. red/hk

Dr. Maria Mirtschin vom Sorbischen Institut Bautzen zeigt am Sonntag, 22. Januar, im Lübbenauer Spreewaldmuseum, wie besonders die Carte-de-visite-Porträts das bürgerliche und nationale Selbstverständnis der Sorben prägten. In vielen Bildern macht sie den Wandel und die Kommerzialisierung der sorbischen Porträtfotografie deutlich. Beginn ist um 15 Uhr. Am 11. Februar zeigt Peter Lehmann im Freilandmuseum Lehde, wie Körbe aus Weidenruten geflochten werden. Beginn ist um 10 Uhr. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.

Bis zum 31. März ist das Spreewaldmuseum von Dienstag bis Sonntag, 12 bis 16 Uhr, geöffnet. Das Freilandmuseum Lehde öffnet erst wieder regelmäßig am Samstag, 1. April.