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| 02:34 Uhr

Trauungen im Burger Spreewald sind immer gefragter

Burg. Heiraten im Spreewald wird immer beliebter – im vergangenen Jahr gaben sich 114 Paare im Burger Standesamt das Ja-Wort. Das sind 26 Eheschließungen mehr als 2011, informierte Amtssprecherin Kerstin Möbes. red/bes

Auch für dieses Jahr sehen die Prognosen gut aus: "Schon jetzt sind 59 Termine für Eheschließungen vorgemerkt", erklärt sie. Hinzu kam in Burg noch die erste Verpartnerung eines gleichgeschlechtlichen Paares. Seit der Gründung des Standesamtes im Jahr 1874 hat es Möbes zufolge noch nie so viele Trauungen. Einziger Wermutstropfen: Nur 23 Paare kamen aus dem Burger Amtsgebiet.

Gründe für die Beliebtheit findet die Rathaussprecherin viele. "Der Wunsch zum Heiraten im Burger Spreewald liegt einerseits sicher in der verwunschenen Landschaft begründet", erklärt Möbes. Allerdings fänden auch die Vielzahl an romantischen Trauorten außerhalb des Standesamtes einen großen Zuspruch bei den Heiratswilligen.

Eine weitere Neuerung gibt es in Burg zudem auf der Verwaltungsebene: Seit dem 1. Februar leitet Petra Matschenz die Geschicke im Standesamt mit. Die langjährige Rathaus-Mitarbeiterin wird fortan als zweite Stellvertreterin im Standesamtsbezirk Burg Trauungen vornehmen, erklärt Sprecherin Möbes.

Nötig war die Bestellung einer neuen Standesbeamtin, da Mitarbeiter Volker Tanz in Altersteilzeit geht. Petra Matschenz soll diese Lücke nun schließen und die Burger Standesbeamtin Monika Troppa im Urlaubs- und Krankheitsfall sowie bei allen standesamtlichen Belangen vertreten. "Mit weiterhin drei Standesbeamten ist Burg gut gerüstet für alle Heiratswilligen", so Möbes. Ob der Heiratsrekord auch 2013 wieder gebrochen wird, lässt sie offen.