Nicht so wie erhofft aufgegangen ist in Lübbenau das so genannte Viertelkonzept, das vor zwölf Jahren ausgearbeitet worden ist. Zu dieser Einschätzung kamen kürzlich die Mitglieder der Stadtmarketing AG. Idee war, Besuchern die ganze Vielfalt der Spreewaldstadt auch abseits der bekannten touristischen Attraktionen aufzuzeigen, sie so möglicherweise sogar zu einer Verlängerung ihres Aufenthaltes zu bewegen. Es gebe auch durchaus nennenswerte neuere Angebote, sagte Daniel Schmidgunst von der Spreewald-Touristinformation in der Diskussionsrunde und nannte unter anderen das Spreeweltenbad und außergewöhnliche Bauprojekte in der Neustadt. Seit kurzem im Angebot seien zudem das „Chillen am Großen Hafen“, das künftig auch am Kleinen Hafen und auf dem Kirchplatz stattfinden könnte, sowie eine geführte Radtour durch die Viertel. Hingewiesen wurde auch auch die Ausstellung im Freien „30 Orte 30 Bilder“ und die Kunstwerke im öffentlichen Raum.

Mehr Dynamik in Lübbenaus Tourismusentwicklung reinbringen

Um mehr Dynamik in die Entwicklung zu bringen und Kinder stärker anzusprechen, schlug Steffen Franke vom Großen Hafen Familienwanderungen vor. Weiterhin soll es auf der Tourismus-Homepage eine Info-Seite zu den Vierteln geben. Weiter verabredete man, die Attraktionen in den jeweiligen Vierteln zusammenzutragen und Überlegungen zu deren besserer Vermarktung anzustellen. Aus Sicht von Jürgen Othmer vom Projektbüro Lübbenaubrücke könnte ein „Viertelmanager“ das Projekt gut voranbringen, der dafür dann auch verantwortlich ist.
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