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| 13:13 Uhr

Wildkameraaufnahme bestätigt Fuchsverdacht
Tote Pinguine werden auf Bad-Gelände begraben

Lübbenau. Der totgebissene Orakel-Pinguin Flocke sowie drei Artgenossen sollen auf dem Gelände des Spreeweltenbades im Spreewald begraben werden. dpa

Pfleger wollen die Tiere nichtöffentlich bestatten, weil sie eine enge Beziehung zu den Pinguinen hatten, wie die Spreewelten GmbH am Donnerstag in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) mitteilte. Derzeit seien die toten Pinguine bei einem Tierarzt.

Zu Wochenbeginn waren die getöteten Pinguine im Außenbereich des Geheges auf dem Schwimmbad-Gelände entdeckt worden. Darunter war Flocke, der bei Fußball-Weltmeisterschaften als Orakel Spielergebnisse tippte und dadurch überregional bekannt wurde.

Wildkameraaufnahmen ergaben in der Zwischenzeit, dass es sich bei dem Raubtier wie vermutet um einen großen Fuchs handelt, hieß es. Dieser sei in den vergangenen Nächten erneut mehrmals unter einem Zaun hindurch auf das Gelände gelangt. Die verbliebenen 18 Pinguine werden seit dem Vorfall nachts in den Innenbereich ihres Geheges gebracht, um weitere Übergriffe zu verhindern. Gemeinsam mit einem Jäger soll der Fuchs in einer Lebendfalle gefangen werden.