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| 16:27 Uhr

Umweltschutz
Toom schafft Einweg-Tragetaschen ab

Seit April verzichtet Toom sukzessive auf Einwegtüten und stellt in allen Märkten auf die Mehrwegvarianten um.
Seit April verzichtet Toom sukzessive auf Einwegtüten und stellt in allen Märkten auf die Mehrwegvarianten um. FOTO: Toom
Lübbenau. Seit April stellt der Markt in Lübbenau und überregional auf Mehrwegvarianten um. Auch Kaufland setzt auf Alternativen. Von Stephan Meyer

Um ihr Engagement für den Umweltschutz weiter voranzutreiben, hat die Baumarktkette Toom Anfang April bundesweit mit dem Abverkauf von Einweg-Tragetaschen begonnen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Stattdessen setzt Toom ab sofort auf umweltschonende Mehrwegvarianten, die es inzwischen auch in den Filialen in Lübbenau und Lübben gibt.

Die Kunden haben nun die Wahl zwischen Baumwolltragetaschen, Permanent-Tragetaschen aus Recyclingmaterial und Kartons. „Die neuen Tragetaschen werden vor allem an Stabilität und durch einen längeren Griff deutlich an Komfort gewinnen. Ist eine der Mehrwegtragetaschen kaputt, erhält der Kunde als zusätzlichen Service im Tausch eine neue Tasche“, erklärt Roberto Timpe, Marktleiter des Toom Baumarkts in Lübbenau. Je öfter eine Tasche genutzt wird, desto besser ist das für die Ökobilanz, teilt das Unternehmen mit.

Auch die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland setzt sich, laut Auskunft der Unternehmenspressestelle, intensiv mit der Thematik auseinander. Seit über einem Jahr biete Kaufland keine Plastiktragetaschen mehr an, erklärt die Firma auf Nachfrage. „Wir stellen Überlegungen zu verschiedenen Möglichkeiten hinsichtlich einer eventuellen generellen Abschaffung der Plastiktüten an.“ Aktuell seien darüber jedoch noch keine Entscheidungen getroffen worden. Umweltschonende Alternativen zu großen Schlaufentragetaschen gibt es aber auch bei Kaufland. Im Sortiment sind ebenfalls mehrfach nutzbare Stoff- und Permanent-Tragetaschen sowie Klapp- und Pappboxen. Grundsätzlich sei das Unternehmen bemüht Verpackungsmaterialien soweit wie möglich zu reduzieren. Umweltbewusstsein scheint Kaufland-Kunden wichtig zu sein. So habe die Lebensmittel-Einzelhandelskette festgestellt, dass die meisten Kunden ihre eigenen Einkaufstaschen mitbringen. Nur etwa 15 Prozent würden die an den Kassen bereitliegenden Taschen und Boxen als Transporthilfe für ihre Einkäufe nutzen.