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Telekomtrassen behindern Fortgang des Kreiselbaus

Auf der Kreisverkehr-Baustelle in Calau gibt es unvorhersehbare Verzögerungen.
Auf der Kreisverkehr-Baustelle in Calau gibt es unvorhersehbare Verzögerungen. FOTO: H. Kuschy
Calau. Mit unvorhergesehenen Verzögerungen muss wohl bei solch großen Bauvorhaben wie dem Kreisverkehrausbau in Calau gerechnet werden – er soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Wie Bürgermeister Werner Suchner (parteilos) allerdings mitteilt, behindern gegenwärtig zwei vorhandene Telekomtrassen den Fortgang der Arbeiten dort. hk

Eine Telekomtrasse im Bereich der westlichen Joachim-Gottschalk-Straße erfordere eine teilweise Umverlegung, bevor der 800er Regenwasserkanal weiter verlegt werden könne. Deshalb sei in der östlichen Joachim-Gottschalk-Straße mit der Verlegung des Regenwasserkanals DN 500/ 400 begonnen worden.

Zudem sei es erforderlich, einen beschädigten begehbaren Telekomschacht in der Karl-Marx-Straße teilweise zu erneuern.

Die erforderlichen archäologischen Untersuchungen, so das Stadtoberhaupt weiter, würden sich nach einer erneuten Überprüfung nur noch erstens auf den Bereich unmittelbar vor dem Kreishaus in der westlichen Joachim-Gottschalk-Straße konzentrieren. Dort hatte sich der ehemalige Friedhof befunden. Zweitens seien die Archäologen weiter im Bereich der Polizei in der Altnauer Straße begleitend dabei, weil sie in diesem Bereich urgeschichtliche Siedlungsspuren vermuten würden.