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| 16:57 Uhr

Talsperre wird abgelassen - Hochwasser im Spreewald

Cottbus. Das Wasserstand im Spreewald wird in den kommenden Wochen deutlich steigen. Der Grund: Wegen Bauarbeiten wird die zurzeit vollgelaufene Spremberger Talsperre geöffnet. Das geplante Hochwasser soll drei bis vier Wochen andauern. pm/boc

Mit einer Erhöhung der Wasserabgabe in die Spree wird in den nächsten Wochen der Wasserstand des Stausees der Talsperre Spremberg abgesenkt. Er war aufgrund der begrenzten Wasserabgabe wegen der Sanierungsarbeiten an der Talsperre sowie wegen des in den letzten Wochen deutlich vergrößerten Zuflusses so gestiegen, dass nunmehr die Bauarbeiten unterbrochen werden müssen.

Vorgesehen ist die stufenweise Erhöhung der Wasserabgabe in die Spree von 10 m³/s auf etwa 30 m³/s, was dort zu erhöhten Wasserständen und Fließgeschwindigkeiten führen wird. Ähnliche Verhältnisse gab es zuletzt im März und April des vergangenen Jahres. Geplant ist, die zusätzliche Wassermenge in der Spree ab Leibsch anders als im Vorjahr über den Dahme-Umflut-Kanal zur Dahme abzuleiten. Alle Spreeanlieger und sonstige Betroffene werden gebeten, sich auf diese Verhältnisse, die nach derzeitigem Stand rund drei bis vier Wochen andauern können, einzustellen. Der Wasserstand des Stausees wird durch die zusätzliche Abgabe soweit abgesenkt, bis die Bauarbeiten fortgesetzt werden können.