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| 01:04 Uhr

Surin dankt für die Hilfe, auch aus Lubochow

Lubochow.. Die Spendenbereitschaft für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien reißt nicht ab. Aus allen Teilen der Welt geht Hilfe in die betroffenen Länder. Uwe Hegewald

Bisher beteiligten sich auch viele Kommunen, Vereine, Firmen und Privatpersonen aus unserer Region an den Spendenaktionen (RUNDSCHAU berichtete).
„Diese Hilfe ist enorm wichtig“ , betont der in Lubochow/Gemeinde Neu-Seeland aufgewachsene Uwe Kosiol. Fast drei Jahre betreute und verwaltete er eine Ferien-Bungalowanlage auf der Thailändischen Insel Koh Samoi. „Sie gilt nach Phuket als zweitgrößtes Ferienziel europäischer Touristen und blieb zum Glück von der Flutwelle verschont“ , sagte er. „Viele Menschen arbeiten dort als Saisonkräfte, leben von den Einnahmen durch den Tourismus. Jetzt wissen sie nicht, wie sie ihre Familien ernähren sollen.“ Der jetzt in Schleiden (Eifel) lebende Selbstständige pflegt noch immer intensive Kontakte nach Thailand. In dem paradiesischen Land hat er auch seine Ehefrau kennen gelernt. Am 9. Juni 2001 hatten er und seine Surin in Altdöbern geheiratet. „Es war für uns beide ein Schock, als wir die Bilder im Fernsehen sahen. Rührend, wie manche nun den letzten Pfennig locker machen“ , sagte Uwe Kosiol.
Seine Familienangehörigen in Lubochow haben ihn von der Spendenwilligkeit in unserer Region berichtet. Surin Kosiol richtet einen außerordentlichen Gruß in die Niederlausitz. Sie ist dankbar für die umfangreiche Hilfe und finanzielle Unterstützung, die ihren Landsleuten nun zugute kommt.