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| 02:32 Uhr

Streudienst in Lübbenau auf dem Sprung

Gegen glatte Straßen in Lübbenau setzt der Bauhof auf Rollsplitt. Mit über 30 Tonnen hat sich der Winterdienst bevorratet.
Gegen glatte Straßen in Lübbenau setzt der Bauhof auf Rollsplitt. Mit über 30 Tonnen hat sich der Winterdienst bevorratet. FOTO: Preikschat
Calau/Lübbenau. Nicht erst der erste Schnee in diesem Jahr am Dienstagmorgen holte die Fahrzeuge der Straßenmeisterei Calau auf die Bundes- und Landesstraßen. "Seit Tagen arbeiten wir im Schichtdienst und haben die Straßen bei diesem Frost vorsorglich gestreut", sagt Jürgen Hänsel, Leiter der Straßenmeisterei. hk/dpr

Auch am Dienstagmorgen waren seine Männer mit sechs Fahrzeugen seit 3 Uhr unterwegs im Winterdienst. 290 Kilometer Straßen im Elbe-Elster- und im Oberspreewald-Lausitz-Kreis sind zu betreuen.

"Für die kommende Zeit sind wir mit Streugut bestens ausgerüstet", versichert Jürgen Hänsel. Schließlich sei bislang nur wenig davon gebraucht worden. In der forstfreien Zeit seien Schlaglöcher geflickt worden - vor allem im Elbe-Elster-Kreis und auf den Landesstraßen zwischen Calau und Bronkow sowie in Richtung Laasow. Verwendet worden sei ein spezielles Wintergemisch, das auch bei Frost eingesetzt werden könne. Zudem hätten Bäume und Sträucher für bessere Sicht auf den Straßen geschnitten, Todholz beseitigt werden müssen.

In Lübbenau indes sind die Winterdienst-Fahrzeuge zwar schon mit Streugut beladen, zumindest aber bis Dienstagmittag noch nicht in Bewegung gesetzt worden, so Bauhof-Leiter Maik Thomschke. Da auf den Straßen keine Glätte herrschte und nur wenig Schnee vom Himmel gerieselt ist, beobachte man zunächst nur die Wetterlage und mache seit 3.30 Uhr Kontrollfahrten.

Beim Streuen und Räumen in Lübbenau helfen dem Bauhof zwei beauftragte Firmen, so Maik Thomschke weiter. Man teile sich das Stadtgebiet auf, es gebe Routenpläne. Bei einem Anruf von Maik Thomschke gehe es los.

Als Streugut habe sich Rollsplitt bewährt, sagt der Bauhhof-Leiter. Denn dieser sei leicht zu dosieren, verteile sich gut über Straßen und Gehwege, verklumpe nicht und könne zudem lange gelagert werden. 30 bis 35 Tonnen dieses Antirutsch-Mittels lagerten im Bauhof.

Dienstagmittag noch sagte der Bauhof-Chef, das Wetter sei genau so, wie es sich der Winterdienst nicht wünsche. Man wisse nicht recht: Ist es schon nötig zu streuen oder wäre das verfrüht?