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| 01:36 Uhr

Streit um Tagebauwege bei Vetschau schwelt weiter

Tagebau Welzow
Tagebau Welzow FOTO: lr
Vetschau. Die jüngste Rutschung am ehemaligen Tagebau Seese-West hat die Vetschauer Abgeordneten in ihrer Auffassung bestärkt, einer Vereinbarung zur Übernahme der Wirtschaftswege am Bischdorfer und am Kahnsdorfer Weg nur unter bestimmten Bedingungen zuzustimmen. Demnach sind offene Grundstücksfragen auf Kosten der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) zu klären. Hannelore Kuschy

Die mangelfreie Übergabe gelte nur mit vollständigen Bauunterlagen. Als Drittes habe die LMBV alle Kosten für verkehrstechnische Einrichtungen wie Schilder, Poller und Schranken zu übernehmen. Außerdem sei die Stadt von berg- und sanierungsrechtlichen Problemen bis zur Beendigung der Bergaufsicht freizustellen.

Der Vertragsentwurf, durch die LMBV bereits unterschrieben, existiere bereits seit dem Jahr 2007. Seit dieser Zeit habe die Stadt Vetschau mit dem Bergbausanierer verhandelt, erklärt Bürgermeister Axel Müller (SPD). Der jedoch sehe keinen Spielraum mehr für Zugeständnisse, so Müller.

Den mehrheitlich gefassten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung sehe er als Basis für weitere Verhandlungen. Hannelore Kuschy