Vetschaus Abgeordnete haben in ihrer jüngsten Stadtverordnetenversammlung einstimmig der Vorplanung des Ingenieurbüros IHC zum Ausbau der L54 / Ortsdurchfahrt im Abschnitt 060 zugestimmt. Beim Ausbau handelt es sich um das Stück zwischen Hospitalplatz, Wilhelm-Pieck-Straße und Juri-Gagarin-Straße bis zum Kreisverkehr Bahnhofstraße. Alle 17 Stadtverordnete votierten für die vom Planer vorgeschlagene Variante 3.
Diese sieht einen großzügig bemessenen Kreisel vor, der ein direktes Abbiegen von der Südzufahrt in die Ostausfahrt ermöglicht. Für den Bau dieses Kreisels ist ein Grunderwerb auf allen drei angrenzenden Grundstücken notwendig.

Variante überzeugt mit Parkplätzen

Variante 3 überzeugt auch damit, dass die Fahrbahn 6,50 Meter breit werden soll und von Radfahrern mit befahren werden kann. Radfahrer können aber auch den beidseitig begleitenden Gehweg nutzen. Vorgeschrieben ist Schrittgeschwindigkeit.
Parkplätze sind laut Variante 3 am Friedhof und in der Gagarinstraße in Längsaufstellung geplant. Die Zahl der Stellflächen ist zwar geringer als bei einer schrägen Anordnung, dafür aber das Ein- und Ausparken sicherer.

Vorhaben wird 2022/2023 umgesetzt

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Gemeinschaftsbaumaßnahme zwischen dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg und der Stadt Vetschau. Die Maßnahme ist für die Jahre 2022/2023 geplant. Baulastträger für die Fahrbahn ist der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, da es sich um eine Landesstraße handelt. Die Stadt Vetschau/Spreewald ist als Baulastträger für Geh- und Radwege (deren Entwässerung) und Straßenbeleuchtung zuständig.
Mit dem Ausbau der L54 Ortsdurchfahrt Vetschau soll die Verkehrssicherheit verbessert und die Unfallrate am Knotenpunkt Wilhelm-Pieck-Straße / Juri-Gagarin-Straße verringert werden. Die Baumaßnahme führe zu einer Verbesserung der Verkehrsqualität sowie zur Verminderung des Verkehrslärms sowie der Erschütterungen, heißt es in der Beschlussfassung.
Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen ohne Planungskosten zwischen 4,5 und 5 Millionen Euro. Der Anteil der Stadt beträgt etwa 2,5 Millionen Euro.