Ein in die Jahre gekommener Teilabschnitt in der Juri-Gagarin-Straße in Vetschau ist innerhalb von drei Tagen zumindest oberflächlich saniert worden. Das teilt Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos) mit. Von Mittwoch, 18. November, bis Freitag, 20. November, war daher eine Straßensperrung in diesem Bereich notwendig.
„Zunächst wurde die brüchige und unebene Oberfläche von Fahrbahn und Gehweg abgefräst, um wieder eine ebene Oberfläche zu erhalten“, heißt es aus der Verwaltung. Einen Tag später wurden die Fugen zwischen den Platten gereinigt, neu verfüllt und die alten Regeneinläufe ausgewechselt. Ende der Woche wurden dann zum Abschluss die Gehwegs- und Straßenoberfläche mit Haftmittel angesprüht und eine vier Zentimeter dicke Asphaltdeckschicht aufgebracht. Auftragnehmer war die Firma NMN GmbH aus Vetschau gewesen.

Grundhafte Straßensanierung in einigen Jahren

„Es handelt sich um keine endgültige Lösung, da in einigen Jahren eine grundhafte Sanierung des gesamten Straßenabschnitts nebst Erneuerung der gesamten unterirdischen Erschließung erforderlich ist“, sagt Kanzler. Wann das zeitlich erfolgen werde, stehe noch nicht fest.
Die aktuelle Sanierungsmaßnahme ist erforderlich geworden, da der betroffene Abschnitt der Juri-Gagarin-Straße mit Fahrbahn und Gehweg noch mit Betonplatten aus DDR-Zeiten ausgestattet war. Inzwischen zeigten sich erhebliche Schäden. Es kam zur Verwerfung einiger Platten, wodurch eine erhebliche Unfallgefahr bestand.
Die Kosten für die Sanierung betragen rund 29.000 Euro für die Straße und etwa 8100 Euro für den Gehweg.