Nur Helmut Richter (AWG) sagte Nein zu dem Kauf. Er hatte bereits im März 2012 davor gewarnt, das Gebäude zu erwerben und brachte seine Argumente erneut vor. Es sei nicht Aufgabe des Steuerzahlers, ein so marodes Objekt zu kaufen. Vor allem die möglichen Altlasten auf dem Grundstück stellten ein großes finanzielles Risiko dar. Die anderen Stadtverordneten reagierten auf diesen Hinweis jedoch nicht.

Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) hatte gegenüber der RUNDSCHAU betont, welchen Wert die Immobilie bekommen kann, wenn in Lübbenau neue Bahnübergänge geschaffen werden und dabei die L 49 ausgebaut wird. Zudem ließe sich in dem Gebäude ein großer Tanzsaal einrichten. Die Altlastensanierung soll die Bahn übernehmen.

In der Einwohnerfragestunde regte ein Bürger an, im Lokschuppen ein Museum einzurichten. Dies könnte, so Wenzel, in einem Konzept für den Lokschuppen berücksichtigt werden.