Was sich wie ein Lauffeuer in der Stadt verbreitet habe, entbehre ganz einfach jeder Grundlage. "Diese Einrichtung mit ihrem besonderen pädagogischen Angebot ist fester Bestandteil der Lübbenauer Kita-Bedarfsplanung und bereichert die Kita-Landschaft. Wir brauchen diese Plätze", stellt er klar. Hintergrund der brodelnden Gerüchteküche seien erhebliche Differenzen innerhalb des Fördervereins als Träger. Das habe der Einrichtung nun auch in der Öffentlichkeit erheblichen Schaden zugefügt, so Schamberg. Die Probleme innerhalb des Vereins würden jedoch keineswegs die Existenz der Regenbogen-Kita gefährden. "Notfalls würden wir einschreiten, um einen neuen Träger zu finden oder wir würden die Kita selber übernehmen", so die eindeutigen Worte des Hauptamtsleiters. Beunruhigten Eltern wolle er damit sagen: Sie können für ihre Kinder weiterhin diese Kita wählen. Dem Verein habe die Stadt Hilfe bei der Lösung seiner Probleme angeboten. Ein offener Brief sei an die Mitglieder und die Vereinsspitze gegangen. Darin fordert die Verwaltung den Verein auf, alle Diskrepanzen sachlich beizulegen.