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| 17:23 Uhr

Hausmesse beim Autohaus Ströhla
Stadt Calau pflegt sein Mobilitäts-Image weiter

  Axel Schulrath, Thomas Freitag und Anika Becker (v. l.) suchen auf der Landkarte nach beliebten Campingplätzen im Lausitzer Seenland.
 Axel Schulrath, Thomas Freitag und Anika Becker (v. l.) suchen auf der Landkarte nach beliebten Campingplätzen im Lausitzer Seenland. FOTO: Uwe Hegewald
CALAU. Erste Hausmesse für Wohn- und Reisemobile.

Darum ließ sich Thomas Freitag nicht zweimal bitten. Als der passionierte Wohnmobil-Camper, der schon Norwegen und Kroatien besuchte, die Anfrage erhielt, an der Gestaltung einer Hausmesse des Autohauses Ströhla mitzuwirken, antwortete er ohne zu zögern mit einem „Selbstverständlich“.

„Es ist die perfekte Gelegenheit, um Interessierten einen Eindruck von der Vielfalt und vom Flair der Reisemobile- und Caravan-Welt zu vermitteln“, so der Säritzer (Stadt Calau), der in diesem Jahr nach Schweden reisen wird. Selbstverständlich auf Achse seines unverwüstlichen Wohnmobiles. Der Boom zum motorisierten Reisen und Campen auf Rädern ist auch in Calau spürbar gewachsen, woran das Autohaus Ströhla nicht ganz „unschuldig“ sein soll.

„Seit fünf Jahren zählt der Service rund um Reismobile und Wohnwagen zu einem der Standbeine unserer Firma. Es hat sich dabei als richtig und wichtig erwiesen, von Beginn an mit den hiesigen Campingplatz-Betreibern zusammenzuarbeiten“, sagt Doreen Ströhla. Wie die Verkaufsleiterin mitteilt, sei das sprichwörtliche Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. „Am Großräschener See soll ein Campingplatz entstehen, wie auch am entstehenden Cottbuser Ostsee“, begründet sie. Die Lausitz gelte inzwischen als ein Mekka für Caravan-Leute, was durch Buchungszahlen belegt sei.

„Und Calau ist der Nabel der Wohnmobile-Welt“, ergänzt Thomas Freitag mit einem Augenzwinkern.Er sieht die ehemalige Kreisstadt als „das Scharnier zwischen Spreewald und Lausitzer Seenland“. Dabei ist sein Vergleich gar nicht so weit hergeholt, gilt das Calauer Autohaus doch längst als kompetenter Ansprechpartner, Dienstleister und Pannenhelfer.

„Wenn auf einem der benachbarten Campingplätze Fahrzeuge stranden oder durchgecheckt werden müssen, ist es oft unser Telefon, das klingelt“, erzählt Doreen Ströhla. Das hänge aber auch damit zusammen, dass mit den Marken Hymer, Dethleffs oder Carado allen bekannten Marken Einlass gewährt werde und an der Weitsicht des Firmengründers und Inhabers.

Beim Bau des Autohauses hatte sich Norbert Ströhla für den Einbau entsprechend hoher und breiter Werkstatt-Tore entschieden, was sich jetzt beim Einfahren der Reisemobile als überaus vorteilhaft erweist. „Ziel unserer Hausmesse ist es auch, zu zeigen, welcher Service unter diesem Dach geboten wird“, erklärt Thomas Freitag die Philosophie, die hinter der Messe steckt. Stellvertretend nennt er Achsvermessungen, den Einbau hydraulischer Hubstützen oder einer Dach-Klimaanlage, die mittels Handy-App eingeschaltet werden kann.

Mitarbeiter Marcel Hoffmann hat dafür eine Weiterbildung zum Caravan-Techniker absolviert. „Eigentlich bin ich gelernter Tischler und habe in Wohnmobilen auch schon Möbel aus- und eingebaut“, erzählt er Besuchern, die ihm bei der Arbeit über die Schultern blicken.

Unter ihnen zehn Stammkunden, die mit eigenem Wohnmobil angereist sind und auf dem Objekt für eine Nacht Quartier bezogen haben. „Calau ist eine attraktive Stadt“, sagt Doreen Ströhla und macht das an den Sehenswürdigkeiten, dem Witzerundweg, oder Museen fest, wie die „Mobile Welt des Ostens“. Das Angebot zum Schlendern durch Calau werde gerne von Kunden angenommen, die ihre Fahrzeuge zur Durchsicht vorbeibringen.

  Axel Schulrath, Thomas Freitag und Anika Becker (v. l.) suchen auf der Landkarte nach beliebten Campingplätzen im Lausitzer Seenland.
 Axel Schulrath, Thomas Freitag und Anika Becker (v. l.) suchen auf der Landkarte nach beliebten Campingplätzen im Lausitzer Seenland. FOTO: Uwe Hegewald
(uhd)