Mindestens 50 Kinder der Grundschule, ihre Lehrerinnen sowie Vertreter der Stadt Vetschau, der bauausführenden Unternehmen und der Planungsbüros hatten am Mittwoch im Vetschauer Ortsteil Missen Grund zum Feiern. Die Sanierung der 40 Jahre alten Sporthalle im Ort ist so weit fortgeschritten, dass zum Richtfest eingeladen werden konnte. Klassischerweise ging das mit Richtspruch, Hammerschlägen und Liedern vonstatten. Bürgermeister Bengt Kanzler (parteilos) kündigte die Übergabe der Halle im Sommer 2020 an sowie bereits in den nächsten Tagen Schokoladenweihnachtsmänner für die 138 Kinder an der Grundschule. Nicht nur die Schüler, sondern auch eine Reihe von Vereinen in der Region werden die Einfeldhalle künftig nutzen, deren Sanierung rund 1,4 Millionen Euro kostet. Wobei die Stadt Vetschau bereits im März für das Bauprojekt Fördermittel aus dem Leader-Programm in Höhe von 1,1 Millionen Euro bekommen hat.

Zuvor war in der Stadtverordnetenversammlung entschieden worden, dass die Halle aus Kostengründen saniert, nicht abgerissen und neu gebaut werden soll. Machbarkeitsstudie und Kostenschätzung lagen 2016 vor, ein Antrag auf Fördermittel wurde 2017 zunächst abgelehnt. Ein Jahr später beantragte die Stadt die Fördermittel erneut und stellte den Bauantrag. Im Sommer 2019 war Baustart, dabei wurde ein Teil der alten Konstruktion abgerissen. Das denkmalgeschützte Schulgebäude, das nahe der Halle steht, ist bereits 2010 fertig saniert worden. Den Komplex machen Bolzplatz, Streuobstwiese und Grünes Klassenzimmer komplett.

Fördermittel im Vetschauer Ortsteil übergeben Turnhalle der Grundschule Missen wird saniert

Vetschau/Missen