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| 16:17 Uhr

Hadball
Meister startet mit einem Auswärtssieg

In der Handball-Brandenburgliga gewinnt der HC Spreewald beim LHC Cottbus II. Massener Frauen mit Punkteteilung.

Lausitzer HC Cottbus II – HC Spreewald 18:27 (7:14).  Zur sonntäglichen Kaffeezeit traf der amtierende Meister der Brandenburgliga, der HC Spreewald, beim Bronzeplatz-Inhaber, der Reserve des LHC Cottbus, an. Nach durchwachsener Vorbereitung, direkt zum Auftakt in die neue Spielzeit ein Gradmesser für Trainer Mirko Wolschke und sein Team. Im Vergleich zur Vorwoche, in der der HCS in der ersten Runde des HVB-Pokals nur knapp einer Blamage gegen die HSG Schlaubetal-Odervorland (16:15) entging, zeigte sich die Gurkentruppe sowohl im Abschluss als auch in der Abwehr deutlich formverbessert. Da es dem LHC II vor allem an Durchschlagskraft aus dem Rückraum mangelte, konnten sich die Spreewälder auf eine defensiv agierende 6:0-Abwehr, sowie einen blendend aufgelegten Daniel Wegner im HC-Tor verlassen. Nach einer deutlichen Halbzeitführung (7:14) gelang es den Gastgebern im zweiten Spielabschnitt nicht, den Rückstand zu verkürzen, so dass die Spreewälder schlussendlich einen überraschend deutlichen 18:27-Auftaktsieg einfuhren.

HC Spreewald: Florian Kleindienst und Daniel Wegner (beide im Tor), Danilo Wendt (3 Tore), Jörn Grötschel, André Zogbaum, Tobias Lubig, Tim Glowinkowski, Chris Guhrenz (3), Erik Handke (2), Christian Krause (6/2), Pascal Freund (3), Jens Kranick (5/2) und Nils Werner (5)

SC Trebbin – HC Bad Liebenwerda 26:29 (12:11) Der Beginn der Partie war hauptsächlich durch die Abwehrreihen beider Mannschaften geprägt. Im Angriffsspiel agierte der HC über lange Strecken sehr unkreativ und kam gegen eine aggressive Trebbiner Abwehr nur selten zu klaren Abschlüssen. Aber auch die Kurstädter konnten mit einer soliden Abwehrarbeit überzeugen und somit einige Bälle gewinnen. Neben der Abschlussschwäche schlichen sich immer wieder unnötige technische Fehler ins Spiel der Gäste ein, welche die Ballgewinne in der Abwehr häufig zunichte machten. Dies hatte zur Folge, dass sich die Gastgeber fünf  Minuten vor Ende des ersten Spielabschnitts zum ersten Mal etwas deutlicher absetzen konnten und mit 11:7 in Führung gingen. Durch einige glückliche Abpraller und konsequent gelaufene Konter gelang es dem HC noch vor der Pause, auf 12:11 zu verkürzen. Im zweiten Spielabschnitt kam der HCL besser ins Spiel und übernahm nach einem anfänglichen offenen Schlagabtausch seit Langem mal wieder die Führung. Besonders durch schnell ausgeführte Anwürfe und einer konsequent gelaufenen zweiten Welle gelang man zu einfachen Toren. Jetzt konnten die Kurstädter das Spielgeschehen ein wenig kontrollieren und sich langsam, aber kontinuierlich etwas absetzen. Drei Minuten vor Ende wurde es auch noch einmal spannend, als die Gastgeber auf zwei  Tore verkürzen konnten. Im Folgeangriff gelang es dem HC jedoch endgültig, den Sack zuzumachen und einen wichtigen Auswärtssieg bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu feiern.

Bad Liebenwerda: Tor: Florian Wendt, Philipp Rieger, Feld: Franz Henkelmann (3), Richard Kasprzak (7), Tim Preibisch (1), Daniel Brochwitz (8), Marvin Nürbchen, Patrick Zieris, Jonas Schenk (4), Paul Götze (4), Michael Dielefeld (2), Marius Noch

SV Grünheide II – TSG Lübbenau 19:26 (14:14) Recht überzeugend lösten die Spreewälder ihr Saisonauftaktspiel beim Aufsteiger SV Grünheide II. Beide Mannschaften zeigen viel Respekt und begannen mit auf Ballsicherheit abgestimmten Spielaufbau. Bis zum 6:6 war es ein harter Kampf um die Führungstreffer. Die Gäste laufstark und mit druckvollem Spielaufbau erhöhten den Spielstand zum 9:12. Doch in der Defensive fehlten Zuordnung und körperaktiver Einsatz. Auch bis zum 14:14-Halbzeitstand war es eine willensstarke Auseinandersetzung der Rivalen. Über eine starke Torwartleistung und konzentrierte, bewegliche Deckungsarbeit kamen die Spreewälder wieder ins Spiel. Dustin Trenkmann setzte den Führungstreffer zum 17:18 und nach dem 19:19 übernahmen die Gäste das Spielgeschehen. Die Hausherren fanden keine spielerischen Mittel, um sich gegen den starken Deckungsblock der Gäste durchzusetzen. Ein überzeugender Saisonstart der TSG-Männer  unter dem neuen Trainergespann Marco Siebert und Rene Sewald.
TSG Lübbenau: Kuhlmey, Nicola (3) Werban, Thomas (4) Suhl, Justin (2) Trenkmann, Dustin (6), Richter, Stefan (2), Wahnschaffe, Henrik (3) König, Marius (2), Moczko, Julian; Domann, Joey (1), Kasper, Lars; Jauer, Vincent (1) Pipiale,Oliver (2), Verhoeven, Florian

  TSV Germania Massen – MTV 1860 Altlandsberg II 29:29 (12:14). Beide Seiten spielten mit hohem Tempo und das über die gesamte Spielzeit. Ein 8:5 nach 15 Spielminuten zeigte, dass die TSV-Spielerinnen mitten im Spielgeschehen waren. Dies veranlasste auch die MTV-Bank, die erste Auszeit zu nehmen. Wie man danach sah, mit Erfolg. Mehrere unnötige Ballverluste auf Massener Seite luden den Gegner zum Kontern ein. Der Ausgleich wurde hergestellt. Die nächste Auszeit, diesmal auf Gastgeberseite folgte. Trotzdem konnte man den „Lauf“ der Gäste nicht unterbinden, sie gingen in Führung und behielten diese auch bis zur Halbzeit (12:14). Fünf Minuten nach Wiederanpfiff stand es wieder unentschieden (16:16). Mehr ließen die Altlandsbergerinnen aber zu diesem Zeitpunkt nicht zu. Der leichte Vorteil blieb auf ihrer Seite. Mit ein, zwei Toren hielten sie den TSV immer auf Distanz. Sollte ein 20:23 in der 50. Spielminute schon eine kleine Vorentscheidung sein? Man sah eine nie aufsteckende TSV-Mannschaft, die sich im Kampf um die Punkte immer wieder zurückmeldete. Über 24:24 und 27:27 ging es in die letzten 90 Sekunden des Spiels. Nichts für schwache Nerven. Beide Seiten hatten inzwischen ihre „grüne Karte“ gezogen. Die Trainer versuchten alles, um ihre Mannschaft auf diese Schlussphase „einzunorden“. Eine völlig unnötige Zeitstrafe brachte Massen in die Unterzahl, das nun folgende Tor, dem MTV die erneute Führung. Trotzdem konnten die Gastgeberinnen noch einen beziehungsweise zwei drauf setzen. Die letzten Sekunden reichten aber den Gästen, noch einen Angriff auszuspielen. Mit der Schlusssirene gelang ihnen der Treffer zum 29:29. Eine gerechte Punkteteilung.