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| 18:06 Uhr

Fussball
Herzberg glänzt zum Auftakt mit Traumtoren

Landesklasse Süd. Mit dem 8:2 gegen den verjüngten SV Großräschen bringt sich der VfB als Titelkandidat in der Landesklasse in Stellung. Von Marco Kloss

FC Bad Liebenwerda – SV Döbern 1:4 (0:2). Tore: 0:1 und 0:2 Schwerdtner (7./31.), 0:3 Grabowski (55.), 0:4 Schiffel (67.), 1:4 Schöne (81.), SR: Richter, Z.: 83.

Trotz guter Chancen, darunter ein Pfostenschuss, kassierten die Kurstädter am Ende eine deutliche Niederlage.

FSV Brieske/Senftenberg II – Kolkwitzer SV 1:2 (1:1). Tore: 1:0 Streich (26./ET), 1:1 Fingas (38./HE), 1:2 Lehnik (53.), SR: Lotz, Z.: 33.

Einen spannenden Saisonauftakt erlebten die Zuschauer, mit guten Chancen und zwei Mannschaften, die versuchten, ein ordentliches Spiel zu führen. Lediglich die Schiedsrichterin wirkte überfordert. Die Hausherren begannen gut und jubelten nach einem Freistoß und Kopfballeigentor über die Führung. Ein zweifelhafter Handelfmeter brachte die Gäste aber noch vor der Pause zum Ausgleich. Im zweiten Abschnitt waren die Gäste zu Beginn dominant, einen Flankenlauf köpfte Lehnik sehenswert ein. Der Absteiger aus der Landesliga wehrte die aufkommenden Angriffe der Knappenreserve bis zum Ende ab und jubelte schließlich über drei Punkte.

Eintracht Ortrand – SC Spremberg 4:3 (2:2). Tore: 1:0 und 3:2 Hoffmann (4./72.), 1:1 Rihm (9.), 1:2 Domann (12.), 2:2 Müller (35.), 3:3 Müller (75.), 4:3 Petsch (87.), SR: Sehmisch, Z.: 83.

Fichte Kunersdorf – SG Friedersdorf 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Mattig (40.), 2:0 Müller (44.), 2:1 Hennig (76.), 3:1 Günther (89.), SR: Dzewior, Z.: 100.

VfB Herzberg – SV Großräschen 8:2 (6:1). Tore: 1:0, 5:1 und 8:2 Schwonke (7./37./90.), 2:0 Blüher (11.), 2:1 Winkler (16.), 3:1 Essien (17.), 4:1, 6:1 und 7:2 Dosseh (34./39./72.), 6:2 Hedt (52.), SR: Effenberger, Z.: 50.

Die stark verjüngte Großräschener Mannschaft musste zum Saisonauftakt in Herzberg eine herbe 2:8-Niederlage gegen einen allerdings auch spielstarken Gastgeber hinnehmen, der in dieser Form sicherlich zu den heißesten Titelkandidaten gehört. Vor allem in der ersten Halbzeit spielte man den Hausherren aber sichtlich in die Karten, als man das Spielgeschehen selbst kontrollieren wollte, damit die Defensive vernachlässigte und so immer wieder in präzise vorgetragene Konter der Platzbesitzer lief. Allerdings, und das gehört zum Spielfilm dieser Partie auch dazu, zählten die ersten drei Herzberger Treffer alle zur Kategorie „Traumtor“.

Die Gäste antworteten nach einem Eckball mit dem 2:1-Anschlusstreffer. Sebastian Sebischka verlängerte die Eingabe in Richtung zweiten Pfosten, wo Marcus Winkler nur noch abzustauben brauchte. Aber bereits im Gegenzug fiel schon das 3:1. Über die Außenbahn wurde die SVG-Defensive ausgekontert, der Ball kam zu Essien, der noch drei Verteidiger austanzte und dann den Ball von der Strafraumgrenze sehenswert mit Hilfe der Lattenunterkante in die Maschen setzte. Dieser Treffer zeigte offensichtliche Wirkung, denn von nun an wurden die Gäste zum Spielball des VfB, der bis zur Pause auf 6:1 erhöhte.

In der zweiten Halbzeit und nach einigen taktischen Umstellungen agierte der SVG deutlich defensiver und stabiler, verkürzte gar auf 2:6. Zwei weitere Gegentore konnten indes nicht verhindert werden.

Alemannia Altdöbern – FC Lauchhammer 4:0 (2:0). Tore: 1:0 und 4:0 Franke (12./70.), 2:0 Buder (15.), 3:0 Lemke (54.), SR: Bräunig, Z.: 100.

In einem von Beginn an intensiven Spiel war der Gastgeber stets gefährlich und kam zu zwei frühen Toren. Lauchhammer konnte sich dabei noch häufig auf seine „Abseitsfalle“ verlassen. Ein Sonntagsschuss führte in Hälfte zwei die Vorentscheidung herbei. Mit einem eigentlich ungefährlichen Schuss von der Strafraumgrenze, wo der Gästetorwart nicht gut aussah, traf Franke zum Endstand.