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| 17:07 Uhr

Handball
Ein Derby ohne Höhepunkteund spielerischen Glanz

Brandenburgliga. TSG Lübbenau verliert bei der Cottbuser LHC-Reserve. Von Eberhard Schelletter

LHC Cottbus II – TSG Lübbenau 27:21 (10:10). Beide Mannschaften starteten nervös. Ballverluste  und Fehlwürfe bestimmten den Spielverlauf. Ein 1:0 der Gastgeber konnte durch die Spreewälder  erst in der 6. Minute ausgeglichen werden. Danach fanden die Gäste besser ins Spiel. Bis zum 8:8 setzten sie jeweils die Führungstreffer. Doch die  Defensive stand ungeordnet und ließ dem LHC Raum für die Ausgleichstreffer. Im Gegenzug wurden die Angriffe mit Fehlwürfen abgeschlossen und mögliche Führungstreffer ausgelassen. Es fehlte die Gefahr aus dem Rückraum. Torwart Florian Verhoeven verhinderte beste Torchancen der Gastgeber. Bis zur Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe,  das jedoch die  erwartete Derby-Atmosphäre  vermissen ließ.

Auch im zweiten Spielabschnitt ein unverändertes Geschehen. Bis zum 16:16 war es ein ausgeglichener Spielverlauf, indem beide Deckungsreihen dem Gegner leicht erzielte Tore ermöglichten. Eine Phase, in der  die  Spreewälder ihr Überzahlspiel nicht erfolgreich abschließen konnten und technische Fehler  vom Gastgeber zum 18:16 genutzt wurden. Auch die TSG-Akteuren legten dann zu. Dustin Trenkmann und Justin Suhl setzten die Treffer zum 18:18. Das Spiel bekam Derbycharakter. Doch dem TSG-Angriff fehlte der konstruktive Spielaufbau. Fehlpässe und unkontrollierte Würfe brachten den Gegner ins Spiel. Auch die Defensive stand nicht auf Ballhöhe und ließ dem Gastgeber Räume für erfolgreiche Einzelaktionen. Mit dem Treffer zum 25:20 war in der 55. Minute die Vorentscheidung gefallen. Am Ende ein deutlicher 27:21-Heimspielerfolg der  Gastgeber gegen ein TSG-Team, das sein spielerisches Potenzial nicht umsetzen konnte.

TSG mit: Nicola Kuhlmey (4), Rene Sewald (2), Marian Siebert (1) Thomas Werban, Justin Suhl (6), Dustin Trenkmann (4), Valentin Köbe, Henrik Wahnschaffe (1), Marius König, Marc-Robin Hiesener (3), Lars Kasper, Oliver Pipiale, Florian Verhoeven