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| 02:43 Uhr

Sport frei für Finanzbeamte in Calau

Calau. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, dem fehlt Bewegung. Die haben viele der mehr als 200 Beschäftigten des Calauer Finanzamtes auch auf dem mitunter 90 Kilometer langen Nachhauseweg nur beim Gas geben. hk/Foto: Haazipolo bt/Foto: A. Günther/FSU ho/Foto: ho

Also hat die Chefetage Gas gegeben und legt viel Wert auf sportliche Betätigung. Wie Vorsteher Wolfgang Lehnert bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses im Amt erzählte, sei Sport für nicht wenige Mitarbeiter mehrmals die Woche angesagt. Nordic Walking stehe auch auf dem Plan. Auch Fußball sei mal intensiv gespielt worden. Aber derzeit würden die jungen Männer dafür fehlen. Viele Hoffnungen ruhen deshalb weiter auf der Wohn- und Baugesellschaft (WBC), die den Azubis des Finanzamtes zu guten Konditionen passende Wohnungen zur Verfügung stellt. Vielleicht entscheiden sich ja auch deshalb künftig mehr junge Männer, sich im Finanzamt im Fach und beim Fußball ausbilden zu lassen…

Eine Lübbenerin erforscht die Kommunikationsgewohnheiten in den sozialen Netzwerken: Ines Engelmann, sie erblickte 1977 einst das Licht der Welt im Spreewald, legte in Guben ihr Abitur ab, studierte in Leipzig und befasst sich heute mit Twitter. Allerdings nicht als Kommunikationszweck, sondern aus Sicht einer Wissenschaftlerin. Denn jüngst ist Doktor Ines Engelmann als neue Professorin am Institut für Kommunikationswissenschaft an die Friedrich-Schiller-Universität Jena gegangen. Dort hat sie ein dreijähriges Forschungsprojekt zur Qualität von Nutzerkommentaren und deren Bedingungen begonnen. Und in der Lehre möchte sie im Thüringischen den Studenten die Angst vor Zahlen und statistischen Auswertungen nehmen, die in der Wissenschaft unabdingbar sind. Wie? Mit Online-Quiz und konkreten Anwendungsbezug. Über Twitter vielleicht ...

Mehr Bänke, die zum Verweilen einladen, wünschen sich Einwohner der Gemeinde Märkische Heide in ihren Ortsteilen. "Wir werden auch im neuen Jahr weitere neue Sitzgelegenheiten anschaffen", sagt Bürgermeisterin Annett Lehmann. Schon 2016 hätte die Gemeinde gern mehr getan, doch beispielsweise die für die Kita in Pretschen beantragten und dann abgelehnten Fördermittel fehlten im kommunalen Haushalt. "An die Bänke werden im öffentlichen Raum besondere Anforderungen gestellt, da sind schnell mehrere Hundert Euro einzuplanen", erklärt sie.