Erstmals durchgeführt wurden die Tage gegen winterliche Bewegungsarmut bei Kindern im Jahr 2011. "Es ging uns einfach darum, den Knirpsen eine Möglichkeit zum Rumtollen zu bieten. Trübe Witterung, kurze Tageslichtdauer oder der fehlende Schnee tragen oftmals zum Bewegungsmangel bei, dem die Calauer Trolltage entgegenwirken", erklärt Frank Bareinz die Gründe, warum die Veranstaltung seinerzeit ins Leben gerufen wurde. Unterstützt wird der Ideengeber und Initiator von der Familie und vom "Verein zur Förderung des Feuerwehr- und Brandschutzwesens in der Stadt Calau" e.V. An Konzept und Philosophie habe sich in den fünf Jahren nichts geändert. Einzig beim Angebot der rund zehn Spielstationen setzen die Veranstalter auf Abwechslung. Neben Holzspielzeugen, Hüpf- und Luftburgen ist erstmals eine elektrische Eisenbahn zu erleben, die auf dem Calauer Weihnachtsmarkt Premiere hatte.

"Einfach nur einsteigen, mitfahren und genießen", macht Frank Bareinz Appetit auf eine Bahnfahrt, die bekanntlich lustig und schön sein soll. Apropos Appetit: Ein kleine gastronomische Versorgung soll zur Stärkung der kleinen Kletterkünstler, Bahnfahrer und Spielstationen-Entdecker beitragen und den begleitenden Erwachsenen die Wartezeit auf die Rückkehr ihrer Sprösslinge verkürzen. Vorausgesetzt, sie sind von ihren Kindern nicht selbst ins Trollgeschehen eingebunden, wie etwa auf dem Wackelberg, der selbst von Erwachsenen erklommen werden kann. Geöffnet ist das temporäre Calauer Trollhaus am Samstag und Sonntag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr.