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| 01:03 Uhr

Sparkasse Niederlausitz will die Wirtschaft ankurbeln

Senftenberg.. „Variationen (1)“ ist der Titel einer Kunstausstellung, die gestern in der Senftenberger Hauptstelle der Sparkasse Niederlausitz eröffnet worden ist. Heidrun Seidel

Pünktlich zum Weltspartag gibt das öffentlich- rechtliche Geldinstitut damit drei mit der Region verbundenen Kunstschaffenden Gelegenheit, ihre Werke zu zeigen.
Insgesamt 90 Bilder von Anett Münnich, Heike Möller und Jochen Rohde sind zum großen Teil auch in den nächsten Wochen zu sehen. Dass sich die Bank nicht nur als Förderer der Kunst versteht, sondern vor allem auch Interesse an einer wirtschaftlichen Belebung hat, machte Vorstand Lothar Piotrowski im Pressegespräch zum Weltspartag deutlich. So setzt er Hoffnungen in ein Angebot zur Baufinanzierung, das die Bank bis zum Jahresende ihren Kunden offeriert. Es ermöglicht, sich aktuell günstige Zinsen zum Bauen oder Umschulden von Krediten für sechs Monate bis ins nächste Jahr hinein zu sichern, so das Kreditinstitut. Dafür verzichtet die Niederlausitz-Sparkasse auf Bearbeitungskosten und Bereitstellungszinsen. „Wenn recht viele Kunden dieses Angebot nutzen, so könnte das auch zu neuen Aufträgen im Mittelstand und bei den Handwerkern führen“ , hofft Piotrowski und denkt dabei vor allem an Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten.
Während dieses Angebot vor allem auf den Normalverdiener zugeschnitten ist, hat die Sparkasse auch ein neues Produkt für den gut betuchten Kunden. Nachdem bereits in der letzten Zeit zwei OSL-Briefe für ordentlich Geld in der (Spar-) Kasse gesorgt haben, ist nun ein dritter OSL-Brief auf dem Niederlausitzer Markt. Bei den ersten beiden Briefen haben jeweils etwa 1600 Anleger zuerst 14,6 Millionen Euro und beim zweiten 18 Millionen Euro zur Vermehrung auf die hohe Kante gelegt. Beim dritten, jetzt eröffneten Brief, dem OSL-Brief Kombi Plus, waren schon vor der öffentlichen Bekanntmachung Anfragen in Höhe von einer Million Euro bei den Bankern eingegangen. Piotrowski glaubt, dass eine Anlagenhöhe von zehn Millionen Euro zusammenkommt.
Zwar ist die angelegte Geldsumme der einzelnen Kunden sehr unterschiedlich, dennoch sind 11 000 Euro der Durchschnitt. Etwa 20 Prozent der Anleger, die diese Form für ihre Geldverwertung attraktiv finden, kommen nicht aus dem Oberspreewald-Lausitz-Kreis. Das macht den Vorstand stolz, denn auf diesem Wege habe das Institut viele Neukunden gewonnen. Deshalb wolle es auch daran festhalten. Sicher sei, dass auch in einem halben Jahr ein neues Produkt vorgelegt werden soll. Welches, das sei allerdings heute noch gar nicht klar. „Wir orientieren unsere Angebote immer an der aktuellen Marktlage“ , so Piotrowski.