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| 11:48 Uhr

Winterpause in Bronkow
Segelflugzeuge in den Hangar geschoben

Fotos FC Bronkow Steffen Kubitz:..Steffen Kubitz ist stellvertretender Clubvorsitzender in Bronkow und Segelflug-Referent des Landes Brandenburg. Über den LSV Neuhausen ist er mit weiteren Piloten und nach Fusion der beiden Fliegerclubs nach Bronkow gekommen...Fotos: privat/Kubitz.. ..
Fotos FC Bronkow Steffen Kubitz:..Steffen Kubitz ist stellvertretender Clubvorsitzender in Bronkow und Segelflug-Referent des Landes Brandenburg. Über den LSV Neuhausen ist er mit weiteren Piloten und nach Fusion der beiden Fliegerclubs nach Bronkow gekommen...Fotos: privat/Kubitz.. .. FOTO: Uwe Hegewald
Bronkow . Fliegerclub Bronkow nutzt die Winterpause, um für das neue Fliegerjahr zu planen.

Nach der Pflicht kommt die Kür. Mit dem Bau des neuen Hangars auf dem Flugplatz in Bronkow (Gemarkung Gemeinde Luckaitztal) haben die Piloten den Grundstein für zukünftige Vorhaben gelegt. 240.000 Euro, darunter EU-Fördergelder sind in das Doppel-Bauprojekt Hangar und Sanitäranlagen geflossen. „Das alles finanziell und personell zu stemmen, war schon grenzwertig“, blickt Steffen Kubitz auf das endende Segelflugjahr zurück. Aufgrund der vielen Niederschläge sei 2017 kein wirkliches Segelfliegerjahr gewesen, räumt der fliegerische Vorsitzende des Bronkower Clubs ein.

Als Segelflug-Referent des Landes Brandenburg und Chef des Ganzen, weiß er, dass es bei den anderen 15 Brandenburger Segelflugvereinen mit ihren 638 Mitgliedern ähnlich aussah. Dass die Bronkower Crew in diesem Jahr mit 17 Piloten und 161 Flügen dennoch 36000 Kilometer zurückgelegt hat, zeuge von der Qualität des Teams. „Immerhin haben wir fast eine Erdumrundung (40 000 km) geschafft“, so Kubitz, der selbst in anderen Dimensionen fliegt. Seit seinem fliegerischen Einstieg 1983 hat der heute 47-Jährige in rund 3000 Flugstunden 160 000 Streckenkilometer zurückgelegt = vier Erdumrundungen. Mit seinen Leistungen angeben ist nicht die Sache des stellvertretenden Clubchefs, der an der BTU in Cottbus als Prüfingenieur tätig ist. Vielmehr legt er Interessierten einen frühen Beginn des Sports ans Herz. „Junge Leute sind uns herzlich willkommen, ein Einstieg ins Segelfliegerleben ist jederzeit möglich“, so Kubitz, der seinerzeit durch seinen Vater Horst zur Fliegerei gefunden hat. Die bewährten Projekttage mit den Gymnasien in Lübbenau und Senftenberg sollen daher in 2018 fortgeführt werden. Wie auch die klassischen Veranstaltungen, mit denen Bronkow national und international in den Blickwinkel der Segelfliegergilde geflogen ist: das jährliche Sommerlager sowie das traditionelle Vergleichsfliegen „Wilsche-Bronkow-Schäferstuhl“. Steffen Kubitz rechnet wieder mit rund 50 Teilnehmern, die an sieben Wertungstagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten 2018 an den Start gehen. Dass Bronkower Piloten Vergleichs-Wettbewerbe nicht scheuen, haben Stefan Schumann, Karsten Meixner und Mathias Habertag in diesem Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Von den Deutschen Meisterschaften in der Kategorie Clubklasse kehrte das Trio mit guten Mittelfeldplätzen zurück. „Sie haben unseren kleinen Fliegerclub würdig vertreten“, hält Steffen Kubitz an einem Vergleich fest. Bronkow zählt rund 100 Mitglieder – in Vereinen von alten Bundesländern sind es mitunter über 400 Flugkapitäne, die dem Segelflugsport frönen.