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| 15:10 Uhr

UPDATE Ein Toter und ein Schwerverletzter
A13 nach Unfall: Rechte Fahrspur Richtung Berlin frei

 Stundenlang war die A13 nach dem schweren Unfall am Mittwochnachmittag gesperrt. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die Nacht.
Stundenlang war die A13 nach dem schweren Unfall am Mittwochnachmittag gesperrt. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die Nacht. FOTO: Feuerwehr Calau
Calau. Am Mittwochnachmittag starb ein Lkw-Fahrer bei einem schweren Unfall auf der A13 bei Calau. Auch am Donnerstag gab es weiter erhebliche Verkehrseinschränkungen. Ein Teil der Autobahn blieb wegen Aufräumarbeiten weiter gesperrt. Am Nachmittag wurde zumindest die rechte Fahrspur Richtung Berlin freigegeben.

Ein Toter und ein Schwerverletzter – das ist die traurige Bilanz des schweren Unfalls auf der A13 am Mittwochnachmittag. Die Aufräumarbeiten dauerten auch am Donnerstagnachmittag weiter an. In Richtung Berlin konnte gegen 15 Uhr die rechte Fahrspur für den Verkehr freigegeben werden, teilte die Polizei mit. Bereits gegen 11 Uhr hatte die Pressestelle der Polizei darüber informiert, dass sich die Bergungsarbeiten wegen der ausgelaufenen Flüssigkeiten auf der gefrorenen Fahrbahn schwierig gestalten würden. Ausgelaufenes Öl konnte wegen der Kälte nur schwer gebunden werden.

Zwischen den Anschlussstellen Calau und Kittlitz war am Mittwoch gegen 13 Uhr ein mit Bier beladener tschechischer Sattelzug aus bislang nicht geklärter Ursache gegen ein Baustellenfahrzeug der Autobahnmeisterei geprallt und hatte anschließend die Mittelschutzplanke durchschlagen. Der 44-jährige Lkw-Fahrer aus Tschechien erlitt dabei Verletzungen, denen er noch an der Unfallstelle erlag. Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Die genaue Unfallursache muss noch ermittelt werden. Zeitweise war die Autobahn in beide Richtungen komplett gesperrt.

(bob)