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Schulstandorte in Lübbenau weiter in der Diskussion

Lübbenau. Der Lübbenauer Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) hat am Mittwoch im Hauptausschuss den Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung für einen Umzug der Traugott-Hirschberger-Grundschule aus der Altstadt in die Neustadt zurückgezogen. Wie Wenzel gestern erklärte, habe der Vorschlag für Irritationen bei Stadtverordneten gesorgt, es gebe noch Diskussionsbedarf.

Stadtverwaltung und Stadtverordnete werden, wahrscheinlich in der Sommerpause, erneut beraten, wie die Schulentwicklungsplanung umgesetzt werden kann, so Wenzel. Ziel bleibe, in der Hirschberger-Grundschule künftig zwei Klassen statt nur eine Klasse pro Jahrgangsstufe unterrichten zu lassen. In der Seelenbinder-Grundschule in der Neustadt hingegen soll die Zügigkeit von drei auf zwei reduziert werden. Als möglicher neuer Standort für die Hirschberger-Grundschule bleiben das leer stehende Oberstufenzentrum des Landkreises oder die AWO-Fachschule eine Option. Doch auch die Jenaplan-Grundschule mit auch künftig nur einer Klasse pro Jahrgang könnte noch von einem Umzug betroffen sein.

Laut Wenzel werde ein Planungsbüro nach den Beratungen erneut mit einer Variantenuntersuchung beauftragt. Das Ergebnis werde wieder "offen und transparent" zur Diskussion gestellt, dabei werden auch die Schulen beteiligt.