Schulleiter Dieter Klaue stellte das Programm seiner Leichhardt-Oberschule vor, unterstützt durch eine Video-Präsentation. Schon bald wurden in kleinen Gruppen die Gespräche fortgesetzt und Vergleiche angestellt. In ungezwungener Atmosphäre benannten die Lehrer Gemeinsamkeiten und Probleme. Es folgte eine Besichtigung der Schule, bei der die Fachbereiche ihre Kabinette vorstellten.

Kirschbaum als Symbol
Das anschließende Pflanzen eines Kirschbaumes symbolisierte das Anliegen, die deutsch-polnische Schulpartnerschaft wachsen und gedeihen zu lassen. Ein gleichartiges Obstgehölz erhielten die Lehrkräfte als Geschenk, um es auf dem Gelände der polnischen Partnerschule einzupflanzen.
Darüber hinaus wurden laut Dieter Klaue konkrete Termine für gegenseitige Besuche vereinbart. Noch in diesem Schuljahr würden Mädchen und Jungen der Ludwig-Leichhardt-Oberschule an einem Sportfest im polnischen Dabie teilnehmen. Polnische Jugendliche seien während der Leichhardt-Woche zur Projektarbeit in die Goyatzer Schule eingeladen.
Einen offiziellen Charakter soll laut Klaue die Schulpartnerschaft durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung erhalten. Einen Termin dafür gebe es noch nicht. Die noch bestehenden Sprachschwierigkeiten dürften kein großes Hindernis darstellen. Die polnischen Kinder lernen in den Schulen der Gemeinde Dabie im Unterricht die deutsche Sprache.

Polnisch in Goyatz kommt
Außerdem erhielten die polnischen Gäste einen Satz europäischer Schülerkalender, um sie im Fremdsprachenunterricht einsetzen zu können. Polnisch könnte auch im Wahlpflichtunterricht der Leichhardt-Oberschule angeboten werden, erklärte Dieter Klaue.
Insgesamt sei die Partnerschaft des Amtes Lieberose/Oberspreewald zur Gemeinde Dabie durch die Kontakte der beiden Schulen weiter gefestigt worden, schätzte der Goyatzer Schulleiter ein. (red/tr)