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Schulbank gegen Landratsamt getauscht

Grit Klug, Erste Beigeordnete des Landrats, nahm sich in Calau viel Zeit für die jungen Gäste.
Grit Klug, Erste Beigeordnete des Landrats, nahm sich in Calau viel Zeit für die jungen Gäste. FOTO: Werner
Calau. Einmal Landrat sein. Oder zumindes mit ihm auf Augehöhe zu sitzen. Das konnten Schüler beim Zukunftstag in der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz. Zum ersten Mal mit einbezogen war das Landratsamt in Calau. red/bt

Der Brandenburgische Zukunftstag hat Schülern der Jahrgangsstufen sieben bis zehn die Möglichkeit geboten, einen Tag lang in die Arbeitswelt zu schnuppern und so spannende Einblicke in den Berufsalltag zu erhalten. Erneut beteiligte sich auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz an dem Aktionstag.

Am Standort Senftenberg und erstmals auch in der Außenstelle in Calau nutzten insgesamt 20 Interessierte die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen einer öffentlichen Verwaltung zu werfen. Höhepunkt bildeten dabei die Gesprächsrunden mit der Ersten Beigeordneten Grit Klug und mit Landrat Siegurd Heinze (parteilos).

"Macht die Arbeit beim Landkreis eigentlich Spaß?" und "Haben Landräte auch mal Freizeit?" - erneut hatten die jungen Besucher allerhand Fragen im Gepäck, die es zu beantworten galt.

Auch Sarah Hoffmann, Marie-Luisa Golk und Vanessa Mieth, die alle drei selbst eine Ausbildung in der Kreisverwaltung absolviert haben, hatten sich gemeinsam mit der Ausbildungsbeauftragten Bärbel Neumann gründlich auf den Aktionstag vorbereitet und für ihre jungen Gäste an beiden Standorten ein spannendes Programm auf die Beine gestellt.

So standen neben den Gesprächsrunden mit Grit Klug und Siegurd Heinze abwechslungsreiche Besuche in verschiedenen Fachämtern der Kreisverwaltung, wie etwa dem Veterinäramt, Jugendamt, Sozialamt, dem Amt für Umwelt und Bauaufsicht oder der Zentralen Bußgeldstelle auf der Tagesordnung. Auch ein kleines Quiz durfte schließlich nicht fehlen.

"Den Schülern hat es gefallen, auf diese außergewöhnliche Weise einen Einblick in die Verwaltung zu erhalten. Einige haben sich sogar schon nach Praktikumsplätzen bei uns erkundigt", lautete das positive Fazit zum Zukunftstag von Kreissprecherin Sarah Werner.